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ewb.EIGENVERBRAUCH

Die eigene Energie effizient nutzen: Steigern Sie die Rentabilität Ihrer Fotovoltaik-Anlage, indem Sie Ihren Solarstrom vor Ort selber verbrauchen.

Was ist ein ZEV – Zusammenschluss zum Eigenverbrauch?

Bei einem ZEV handelt es sich um eine Gruppe von Stromkonsumentinnen und -konsumenten, die einen Teil ihres Energiekonsums aus Eigenproduktion bezieht. Durch diesen Zusammenschluss helfen Sie mit, die Energiezukunft positiv zu beeinflussen, sparen Kosten und erhöhen die Wirtschaftlichkeit Ihrer Liegenschaft. Sie werden zum «Mikroenergieversorger» und beliefern Ihre Mitbewohnerinnen und Mitbewohner (Mieter, Stockwerkeigentümer usw.) mit selbst produziertem Solarstrom.

Ihr Nutzen

Wirtschaftlichkeit

Sie erzielen eine höhere Rendite auf Solarstrom und müssen geringere Netzentgelte und Abgaben entrichten. So sparen Sie Kosten und erhöhen gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit Ihrer Liegenschaft und Solaranlage.

Ökologie

Leisten Sie einen Beitrag an die Nachhaltigkeit der Energielandschaft von morgen und nutzen Sie erneuerbare Enerigen. Sie entlasten die Stromverteilnetze und erfüllen künftige Anforderungen an Neubauten.

Unabhängigkeit

Das Produkt ist unabhängig von Ihrem Wohnort anwendbar. Unser zuverlässiges System basiert auf privaten Zählern, deshalb können Sie unsere Lösung in der ganzen Schweiz anwenden.

Servicequalität

Die Abrechnungen sind auf Knopfdruck verfügbar und auf lästige Excel-Listen kann verzichtet werden. Die Abrechnungen sind in zwei Minuten erledigt, ob es nun 10 oder 40 Parteien sind.

Alles aus einer Hand

Wir beraten Sie bei der administrativen Abwicklung und unterstützen Sie bei der Gründung oder der technischen Koordination für die Realisierung Ihres ZEV.

Sicherheit

Unsere mehrfach getestete Lösung bietet Ihnen höchste Datensicherheit. Ferner beraten wir die Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer sowie Verwaltungen bei der Einhaltung des Mieterschutzes.

Unser Angebot

ewb.EIGENVERBRAUCH

1) Modul «Messen»

Für die Messung des Strom-, Wärme- und Wasserverbrauchs bieten wir Ihnen mit geeichten und zertifizierten Zählern eine optimale Lösung. Bestehende Zähler binden wir über verschiedene Schnittstellen ein. Die Daten werden in Echtzeit auf das Abrechnungsportal übermittelt, Ihren Verbrauch können Sie via Smartphone oder PC jederzeit überwachen.

2) Modul «Steuern und Regeln»

Ihr Solarstrom ist am rentabelsten, wenn Sie diesen vor Ort verbrauchen. Unsere smarte Steuerung verwendet Meteodaten und Erfahrungswerte. So kann Ihr Solarstrom effizient für Ihre Wärmeerzeugung genutzt werden. Auch Speicher- und Mobilitätslösungen können in unser System integriert werden.

3) Modul «Abrechnen»

Mit der Dienstleistung «Abrechnen Basis» können Sie eine oder gleich mehrere Liegenschaften im Abrechnungsportal verwalten. Egal ob Strom, Wärme, Kalt- oder Warmwasser: Sie können innert wenigen Minuten eine revisionstaugliche Abrechnung erstellen. Durch die digitalisierte Zählerauslesung bleibt Ihnen bei Ein- und Auszügen das Handling mit lästigen Excel-Listen erspart.

Details zu den Modulen

Häufige Fragen

  • Bei einem ZEV handelt es sich um eine Gruppe von Stromkonsumenten, die einen Teil Ihres Stromkonsums aus der Eigenproduktion, mittels einer vor Ort installierten Fotovoltaik-Anlage bezieht. Als Mikro-Energieversorger beliefert das ZEV die ZEV-Teilnehmer (Mieter, Stockwerkeigentümer, Pächter etc.) mit dem selbst produzierten Solarstrom. Der ergänzende Strom (z.B. während der Nacht) wird wie bis anhin aus dem Stromnetz Ihres Verteilnetzbetreibers (VNB) geliefert.

    Der von der Solaranlage produzierte Strom, welcher nicht im Eigenverbrauch von den ZEV-Teilnehmern genutzt wurde, wird als Überschuss in das Netz des VNB rückgeliefert und vergütet.

    Zu beachten: Bei einem ZEV verfügt Ihre Liegenschaft neu gegenüber Ihrem VNB nur noch über einen Messpunkt (Zähler). Somit treten Sie als ZEV gegenüber dem VNB als ein einzelner Endkunde auf. Jeder ZEV-Teilnehmer verfügt nun über einen eigenen Privat-Stromzähler (Privatmessung), und steht nun nicht mehr in direkter Verbindung mit dem VNB.

  • Gemäss Art. 16 Abs. 1 EnG (Energiegesetz vom 30. September 2016; SR 730.00) dürfen die Betreiber von Energieerzeugungsanlagen (EEA) die selbst produzierte Energie am Ort der Produktion ganz oder teilweise selber verbrauchen. Sie dürfen die selbst produzierte Energie auch zum Verbrauch am Ort der Produktion ganz oder teilweise veräussern. Beides gilt als Eigenverbrauch.

    Als Ort der Produktion gilt gemäss Art. 14 Abs. 1 EnV (Energieverordnung vom 1. November 2017; SR 730.01) das Grundstück, auf dem die Produktionsanlage (EEA) liegt. Ausserdem gelten als Ort der Produktion ebenfalls zusammenhängende Grundstücke, von denen mindestens eines an das Grundstück grenzt, auf dem die Produktionsanlage (EEA) liegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 1 EnV).

  • Der Grundeigentümer ist für die Energieversorgung der am Zusammenschluss zum Eigenverbrauch beteiligten Endverbraucherinnen und Endverbraucher verantwortlich.

    Der Grundeigentümer muss die Teilnehmer am Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (z.B. Stockwerkeigentümer, Mieter, Pächter) über die Einrichtung und Durchführung des Eigenverbrauchs detailliert informieren und sie insbesondere darauf hinweisen, dass mit Teilnahme am Zusammenschluss zum Eigenverbrauch der Verteilnetzbetreiber nicht mehr für deren Grundversorgung zuständig ist.

    Besteht bereits vor der Einrichtung des ZEV ein Miet- oder Pachtverhältnis, muss der Grundeigentümer zudem seine Mieter/Pächter darüber informieren, dass sie sich anstelle der Teilnahme am ZEV auch für die Grundversorgung durch den Verteilnetzbetreiber entscheiden können.

  • Der ZEV muss seinem Netzbetreiber einen allfälligen Vertreter, welche den ZEV gegen aussen vertritt, melden. Der Vertreter ist alleiniger Ansprechpartner für Ihr Netzbetreiber.

    Der ZEV bzw. dessen Vertreter hat dem Netzbetreiber jeweils innert 3 Monaten zu melden

    a.) die Bildung des ZEV;
    b.) die Auflösung des ZEV;
    c.) der Einsatz eines Speichers, inkl. dessen Verwendungszweck.

    Der ZEV bzw. dessen Vertreter muss zudem mindestens drei Monate im Vo-raus Endverbraucher / Verbrauchstätten dem Netzbetreiber melden, welche sich neu am Eigenverbrauch anschliessen möchten.

  • Die Ausgestaltung der Angelegenheiten hinter dem gemeinsamen Messpunkt des ZEV, ist Sache des Grundeigentümers bzw. des ZEV.

    Hierzu gehören unter anderen

    1. die Bestimmung eines Vertreters des ZEV;
    2. die Wahl eines Stromprodukts für den Bezug des ergänzenden Stroms aus dem Netz des Netzbetreibers sowie die Modalitäten für den Wechsel dieses Stromprodukts;
    3. die Festlegung des Strompreises innerhalb des ZEV;
    4. die Installation der Messinfrastruktur und die Messung hinter dem gemeinsamen Messpunkt des ZEV sowie die Abrechnung des Strom-verbrauchs des ZEV und der Teilnehmer am ZEV.
  • Wenn noch kein ZEV besteht, kann sich der Mieter / die Mieterin bzw. der Pächter / die Pächterin anstelle der Teilnahme am ZEV für die Grundversorgung durch den Netzbetreiber entscheiden (Art. 17 Abs. 3 EnG).
  • Der Grundeigentümer stellt den einzelnen ZEV-Mitgliedern folgende Kosten abzüglich der Erlöse aus der eingespeisten Elektrizität in Rechnung:

    a.) für die intern produzierte Elektrizität:

    • die anrechenbaren Kapitalkosten der Anlage,
    • die Kosten für den Betrieb und den Unterhalt der Anlage;

    b.) die Kosten für die extern bezogene Elektrizität; und
    c.) die Kosten für die interne Messung, Datenbereitstellung, Verwaltung und Abrechnung.

    Im Übrigen sind die Vorgaben gemäss Art. 16 Abs. 1 – 3 EnV zu beachten. Je nach Änderung der oben aufgeführten Kostenkomponenten kann sich demzufolge auch der Strompreis ändern.

  • Anspruch auf einen Austritt aus einem ZEV haben die Teilnehmer, wenn:
    • der Anspruch auf Netzzugang (freier Marktzugang) vorhanden ist (Verbrauch grösser als 100'000 kWh/Jahr) und der Teilnehmer diesen freien Netzzugang geltend machen will;
    • der Grundeigentümer eine angemessene Versorgung mit Strom nicht gewährleisten kann; oder
    • die Vorgaben von Art. 16 Abs. 1–3 EnV betreffend die Festlegung des Strompreises innerhalb des ZEV nicht einhält.
  • Die Kosten für die Einrichtung des ZEV sind von Grundeigentümer zu tragen.
    • Der Grundeigentümer hat die Kosten zur Durchführung eines ZEV (z.B. Kosten für die Anpassungen der Hausinstallation, der Messinfrastruktur und des Netzanschlusses) selber zu tragen.
    • Der Grundeigentümer trägt Kosten, welche infolge von Änderungen in der Zusammensetzung der Teilnehmer am Eigenverbrauch (z.B. Ein- bzw. Austritte von Endverbrauchern / Verbrauchstätten) anfallen.
    • Der Grundeigentümer trägt Kosten die infolge Auflösung des ZEV (z.B. wegen definitiver Ausserbetriebssetzung der EEA) für Anpas-sungen an der Hausinstallation und Messinfrastruktur anfallen.
  • Wenn die EEA ohne Ersatz demontiert wird, ist dies ein Grund für die Auflösung des ZEV. Die Teilnehmer des ZEV werden von Ihrem Verteilnetzbetreiber wieder in die Grundversorgung aufgenommen. Die Rückbau- / Umbaukosten sind durch den Grundeigentümer zu tragen.
  • Ist der Grundeigentümer nicht in der Lage, seine Mitglieder des Zusammenschlusses mit Elektrizität zu versorgen, so hat der Netzbetreiber die Versorgung umgehend sicherzustellen.
  • Energie Wasser Bern erfüllt seine Aufgaben und Pflichten im Zusammenhang mit der Einrichtung und Durchführung des Eigenverbrauchs in Übereinstimmung mit der geltenden schweizerischen Datenschutzgesetzgebung.
  • Nein, der einzelne ZEV Teilnehmer ist nicht mehr Kunde des lokalen Stromversorgers. Alle Fragen bezüglich der Stromlieferung müssen dem Grundeigentümer bzw. dem ZEV-Vertreter gestellt werden.
  • (basierend auf der Änderung des Energiegesetz Art. 16-18 von Jahr 2018)

    • Die Leistung der PV-Anlage (kWp) muss mindestens 10% der installierten Anschlussleistung betragen.
    • Mieterinnen und Mieter müssen vor der Bildung eines ZEV ihre Einstimmung geben.
    • Der Mietvertrag muss einen Zusatz mit den ZEV-Regelungen beinhalten.
    • Die durch die Bildung eines ZEV möglichen Renditen müssen zwischen Eigentümer und Mieter zu gleichen Teilen aufgeteilt werden.
    • Die Teilnehmer müssen verbrauchsgerechte Abrechnungen erhalten.
    • Bei einem ZEV über mehrere Häuser muss jedes Haus am gleichen Hausanschlusskasten (HAK) angeschlossen sein.

    Die gesetzlichen Regelungen innerhalb eines ZEV sind im Leitfaden Eigenverbrauch von Energie Schweiz genau beschrieben. Sehr gerne beraten wir Sie rund um den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch. Bei uns werden Sie von der ersten Idee bis zur Umsetzung und dem Betrieb des ZEV betreut und begleitet.

Referenzen

Hochhaus in Bern

  • 132 Anwohner (Mieter)
  • Abrechnung von Strom
  • Inkasso Dienstleistung
  • Wärme Contracting
  • E-Mobilität Ladestationen
  • Umsetzung & Betrieb durch ewb
  • Inbetriebnahme August 2019
Detailinfos zum Projekt

Mehrfamilienhaus in Bern

  • 7 Anwohner (Stockwerkeigentümer)
  • Messung & Abrechnung von Strom
  • Planung, Umsetzung & Betrieb durch ewb
  • Inbetriebnahme April 2018
Detailinfos zum Projekt

Kundendienst

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