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Stromeffizienz für Rechenzentren

Schweizer Rechenzentren sollen weniger Strom verbrauchen. Dies fordern der Schweizerische Verband der Telekommunikation Asut und das Bundesamt für Energie. Wir helfen Ihnen dabei!

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Weniger Strom, mehr Effizienz in Serverräumen und Rechenzentren

Unternehmen, die ihren eigenen Serverraum oder ihr eigenes Rechenzentrum betreiben, sollten sicherstellen, dass sie dies so effizient wie möglich machen. Denn Massnahmen zur Effizienzsteigerung führen neben geringerem Stromverbrauch auch zu positiven Effekten bei Systemen, Prozessen und dem Management der IT-Infrastruktur. Von diesen Optimierungen profitieren Unternehmen und deren Kunden, der Schweizer Rechenzentrumsmarkt, die Wirtschaft und nicht zuletzt die Umwelt.

 

Diese 8 Massnahmen können Sie umsetzen:

 

  • Die Server sind das Herzstück einer IT-Infrastruktur und deshalb ein guter Ort, um mit den Energieeffizienz-Massnahmen zu beginnen. Durch Virtualisierung und einer guten Auslastung können laut Studien bis zu 96 Prozent Energieersparnis erreicht werden. Zudem entstehen dadurch Einsparungen beim Platz und bei Lizenzkosten.
  • Moderne Server sind weniger wärmeempfindlich als ihre Vorgängermodelle. Heute ist eine Zulufttemperatur von bis zu 27° C empfohlen (ASHRAE Standard). Dass viele Unternehmen nach wie vor ihre Serverräume auf tiefere Temperaturen herunterkühlen, verbraucht unnötig Energie. Gleichzeitig kann durch den Einsatz von Kalt-/Warmgang-Einhausungen, effizienten Lüftern oder der Nutzung von Abwärme weitere Energie substituiert werden.
  • Beim Speichern von Daten ist die Geschwindigkeit der Verfügbarkeit ein entscheidendes Kriterium. Für hochverfügbare Daten lassen sich neben den herkömmlichen Festplatten auch effizientere und mittlerweile auch erschwingliche Solid State Drives (SSD) verwenden. Diese führen zu Stromeinsparungen von bis zu 90 Prozent. Auch für Backupsysteme, die weniger schnell verfügbar sein müssen, gibt es mit Bandsystemen bessere Lösungen als die herkömmlichen Festplatten. Hier können gar Stromeinsparungen von bis zu 94 Prozent erreicht werden.
  • Strom wird von der Einspeisung in das Gebäude bis zur Versorgung der IT-Infrastruktur im Unternehmen mehrfach gewandelt und zwischengespeichert. Dabei resultieren Verluste von 30 Prozent und mehr. Durch die Verwendung von modernen und modularen Geräten zur Sicherstellung der unterbrechungsfreien Stromversorgung kann der Verlust dieser technischen Einrichtungen auf unter 5 Prozent reduziert werden. Zudem können vorher notwendige Komponenten abgeschaltet werden, was Platz und Wartungskosten spart.
  • In einem lokalen Netzwerk sind Computer, Peripheriegeräte und Server über Switches miteinander verbunden. Wenn einzelne Ports eines Switches ungenutzt sind oder kein Datenverkehr stattfindet, verbrauchen diese unnötig Energie. Intelligente Switches können diese ungenutzten Ports temporär in den Ruhezustand versetzen.
  • Immer mehr Unternehmen entscheiden sich den Betrieb des Rechenzentrums professionellen Anbietern anzuvertrauen. Sei dies indem die eigenen Server/Racks ins Rechenzentrum des Spezialisten gestellt werden oder direkt Leistungen/Services aus der Infrastruktur des Anbieters zu beziehen – Cloud Services.
  • Ohne Daten und Kennzahlen lassen sich Effizienzmassnahmen schwer planen und umsetzen. Das Messen des Energieverbrauchs spart zwar noch keinen Strom, ist jedoch eine notwendige Grundlage, um herauszufinden, mit welchen anderen Massnahmen tatsächlich Strom gespart werden kann.
  • Management-Massnahmen haben indirekt einen entscheidenden Einfluss auf den Energieverbrauch. Eine gute Strategie zu haben, die richtige Hardware zu beschaffen und Prozesse, Kommunikation und Schulungen richtig aufzugleisen, bildet die wichtige Basis für ein erfolgreiches, effizientes Unternehmen.