
Energie Wasser Bern versorgt verschiedene umliegende Aussengemeinden mit Bio- und Erdgas. Mit dem Standardprodukt erhalten unsere Kundinnen und Kunden bereits heute 50 Prozent erneuerbares Gas. Dieser Anteil von erneuerbarem Biogas soll in den kommenden Jahren jährlich gesteigert und die Gasprodukte ökologisch aufgewertet werden. In Abstimmung mit den jeweiligen klimapolitischen Zielsetzungen der Gemeinden prüft ewb, in welchen Gebieten sich nachhaltige Wärmeverbünde realisieren lassen. Die Eigentümer:innen von Liegenschaften werden mindestens 15 Jahre im Voraus über eine allfällige Stilllegung informiert, damit sie den Ersatz ihrer Heizung rechtzeitig planen können.
Die Gemeinde Köniz beschliesst den Ausstieg aus der fossilen Gasversorgung ab 2041. Der Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) unterstützt die Gemeinde bei der Umsetzung und nimmt das bestehende Gasnetz ab diesem Zeitpunkt etappenweise ausser Betrieb. Gleichzeitig werden Wärmeverbünde in Wabern und Niederwangen aufgebaut, um die stillgelegten Gebiete mit nachhaltiger Wärme zu versorgen.
Am 1. Juli 2026 hat der Könizer Gemeinderat eine Strategie zum Ausstieg aus der fossilen Gasversorgung gutgeheissen. Eine Massnahme ist die gebietsweise Stilllegung des Gasnetzes. Erste Stilllegungen sollen ab 2041 in Wabern und Niederwangen erfolgen.
Die Gasstrategie orientiert sich am Klimaschutzreglement der Gemeinde mit dem Ziel, Netto-Null bis 2045 für die Gesamtgemeinde zu erreichen. Der Ausstieg aus der fossilen Wärmeversorgung leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Ein grosser Teil der CO2-Emissionen wird von Öl- und Gasheizungen verursacht.
Energie Wasser Bern ist mit der Gasversorgung der Gemeinde Köniz beauftragt. Mit dem Entscheid zur Gasstrategie hat die Gemeinde Köniz den Ausstieg aus der fossilen Gasversorgung ab 2041 gefällt. Energie Wasser Bern unterstützt die Gemeinde bei der Umsetzung. Gemeinsam haben Köniz und ewb in der Strategie die Leitplanken zur Umsetzung definiert. Geplant sind der Ausbau von erneuerbaren Wärmelösungen, die Stilllegung gewisser Teile des Gasnetzes und der Ersatz der verbleibenden Gasmenge durch erneuerbares Gas. Bereits 2026 erhalten die Kundinnen und Kunden der Gemeinde Köniz mit dem Standardprodukt 50 Prozent erneuerbares Biogas.
Die ersten Stilllegungen erfolgen ab 2041. Zuerst werden Abschnitte des Gasnetzes in den Ortsteilen Wabern, Spiegel und Niederwangen stillgelegt. Parallel dazu entwickelt ewb in Wabern und Niederwangen Wärmeverbünde, die diese zwei Ortsteile künftig mit erneuerbarer Wärme versorgen sollen. Ob das Gasnetz ab 2045 auch in den Ortsteilen Köniz und Liebefeld stillgelegt wird, hängt von der Fernwärmeerschliessung dieser Gebiete ab.
Der Wärmeverbund Bern-Wabern kann künftig im Versorgungsgebiet rund 5 000 Haushalte mit nachhaltig produzierter Wärme aus Überschusswasser aus dem Pumpwerk Schönau beliefern. Der Wärmeverbund Niederwangen wird das Gebiet mit klimaschonender Wärme aus der Kehrichtverbrennung Forsthaus und weiteren nachhaltigen Wärmeträgern, beispielsweise Erdsondenspeichern und Holz, versorgen.
Liegenschaftsbesitzer:innen werden mindestens 15 Jahre im Voraus schriftlich informiert, ob ihr Hausanschluss von der Stilllegung betroffen sein wird. Der exakte Zeitpunkt der Deaktivierung des Gasanschlusses wird drei Jahre im Voraus mitgeteilt. Den Ersatz ihrer Heizung verantworten die Liegenschaftsbesitzer:innen. Bei der Suche nach einer optimalen individuellen Lösung bieten die Energieberatung Bern-Mittelland oder die Impulsberatung "erneuerbar heizen" kostenlos und unverbindlich Beratung an.
Alternativen sind z.B. Erdwärmepumpen, Luftwärmepumpen, Pelletheizungen oder Wärmeverbünde/Fernwärme mit unterschiedlichen Heizungstechnologien.
Auf der Wärmeversorgungskarte ewb erhalten Sie einen ersten Überblick
Empfehlungen zu erneuerbaren Heizungssystemen für Ihre Liegenschaft finden Sie auf der Wärmeversorgungskarte der Gemeinde Köniz. Zusätzlich steht Ihnen die Öffentliche Energieberatung Bern-Mittelland oder die Impulsberatung Heizungsersatz des Bundes für eine kostenlose Erstberatung zu Verfügung.
Auskunft erteilt Ihnen gerne der ewb Kundendienst: Tel. 031 321 31 11 / kundendienst@ewb.ch
Die bestehenden und geplanten Wärmeverbünde sind auf der Wärmeversorgungskarte der Gemeinde Köniz oder auf der Website der Gemeinde ersichtlich.
Ebenso sind bestehenden und geplanten Wärmeverbünde auf der Wärmeversorgungskarte der Gemeinde Köniz oder auf der Website der Gemeinde ersichtlich.
Die Fachstelle Umwelt und Energie der Gemeinde Köniz, die Öffentliche Energieberatung Bern-Mittelland und weitere Beratungsdienstleister geben gerne Auskunft über die beste-henden und geplanten Wärmeverbünde.
ewb und andere Wärmeverbundbetreiber (wie bspw. die BAC AG) sind Unternehmen, welche nach wirtschaftlichen Grundsätzen arbeiten müssen. Massgebend für die Wirtschaftlichkeit ist das Verhältnis zwischen dem Wärmeabsatz und der benötigten Infrastruktur für Produktion und Verteilung. Wärmeverbünde sind folglich nur im dichten Siedlungsgebiet zu akzeptablen Preisen realisierbar. Eine Vollerschliessung ist daher nicht sinnvoll.
Wie obenstehend angedeutet, können Wärmeverbünde nur in Gebieten mit einer hohen Wärmebedarfsdichte realisiert werden. Die sinnvollen Wärmeverbundgebiete hat die Gemeinde im Rahmen ihrer räumlichen Energieplanungen ausgewiesen. Eine vollflächige Versorgung würde zu sehr hohen Wärmepreisen führen.
Der Ausstieg aus der fossilen Gasversorgung in Köniz erfolgt primär auf Basis der Netto-Null-Ziele von Bund, Kanton und Gemeinde. Auf kommunaler Ebene gilt das kommunale Klimaschutzreglement, welches das Könizer Parlament im 2024 verabschiedet hat. Darin enthalten ist das verbindliche Ziel von «Netto Null im Jahr 2045». Das Klima-Massnahmenpaket der Gemeinde enthält Massnahmen, die zur Zielerreichung notwendig sind, darunter auch die gebietsweise Stilllegung des Gasnetzes. Der definierte CO2-Absenkpfad im Bereich Wärme ist für ewb verbindlich und lässt sich nur mit einer Reduktion der heutigen Gasinfrastruktur realisieren.
Energie Wasser Bern und die Gemeinde setzen den Ausstieg aus der fossilen Gasversorgung schrittweise gemeinsam um. Wir geben den Kundinnen und Kunden mit mindestens 15 Jahren Vorlaufsfrist ausreichend Zeit, die Heizungsersatzlösung sorgfältig zu planen und zu realisieren. Dabei ist uns bewusst, dass die Umstellung für viele Kundinnen und Kunden Fragen aufwirft – insbesondere im Hinblick auf technische und finanzielle Lösungen. Gerne unterstützt Sie die Öffentliche Energieberatung Bern-Mittelland individuell bei der Suche nach passenden Alternativen, möglichen Förderungen sowie bei der Beurteilung von Quartier- oder Verbundlösungen. Selbstverständlich ist es das Ziel, dass alle Eigentümerinnen gute und CO2-neutrale Heizlösungen finden.
In Bremgarten erwartet Energie Wasser Bern eine Entscheidung 2027 im Zuge der Beschlüsse rund um die geplanten Wärmelösungen.
In Kirchlindach erwartet Energie Wasser Bern eine Entscheidung 2027 im Zuge der Beschlüsse rund um die geplanten Wärmelösungen.
Energie Wasser Bern liegen noch keine Anträge zu Stillegungen seitens der Gemeinde vor, daher geht ewb vom Weiterbetrieb aus.
Energie Wasser Bern liegen noch keine Anträge zu Stillegungen seitens der Gemeinde vor, daher geht ewb vom Weiterbetrieb aus.
Energie Wasser Bern liegen noch keine Anträge zu Stillegungen seitens der Gemeinde vor, daher geht ewb vom Weiterbetrieb aus.
Energie Wasser Bern liegen noch keine Anträge zu Stillegungen seitens der Gemeinde vor, daher geht ewb vom Weiterbetrieb aus.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Folgende erneuerbaren Lösungen kommen in Frage: Fernwärme oder Wärmeverbünde (wenn in einem Ausbauperimeter), Wärmepumpen (alle Typen), Automatische Holzfeuerungen (Schnitzel, Pellets). Konsultieren Sie die Öffentliche Energieberatung oder die Impulsberater von "Erneuerbar Heizen" für eine kostenlose Erstberatung oder werfen Sie einen Blick in die Wärmeversorgungskarte von ewb oder der Gemeinde Köniz
Es gibt Spezialfälle, in denen sich eine erneuerbare Wärmeerzeugung als schwierig herausstellt. Nehmen Sie mit der Öffentliche Energieberatung Bern-Mittelland oder einem spezialisierten Ingenieurbüro Kontakt auf. Auch ewb selbst kann bei der Lösungsfindung unterstützen: Kundendienst: Tel. 031 321 31 11 / kundendienst@ewb.ch
Die Betreiber von Wärmeverbünden bieten oft Übergangslösungen an, sofern die Absicht besteht, an den neuen Wärmeverbund anzuschliessen.
Spezielle Übergangslösungen, besonders für WV Bern-Wabern und Niederwangen können über ewb bezogen werden. Auskunft erteilt Ihnen gerne der ewb Kunden-dienst: Tel. 031 321 31 11 / kundendienst@ewb.ch
Üblicherweise wird ein Gasherd durch einen Elektroherd mit Glaskeramik- oder Induktionskochfeld ersetzt, ein Gasbackofen durch einen Elektrobackofen.
Aus Sicherheitsgründen raten wir davon ab.

