Jahresergebnis 2025
Bern, 27. März 2026. Energie Wasser Bern blickt auf ein operativ stabiles Geschäftsjahr 2025 zurück. Das Unternehmen hat seine strategischen Schwerpunkte in den Bereichen Versorgungssicherheit und Energiewende konsequent weiterverfolgt und dabei wichtige Meilensteine erreicht. Im Kerngeschäft hat ewb wie erwartet ein gegenüber dem Vorjahr rückläufiges Ergebnis erzielt. Allerdings prägen zwei Sondereffekte das Jahresergebnis von 34,7 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahreswert von 90,3 Millionen Franken.
Energie Wasser Bern versorgt rund 150’000 Kundinnen und Kunden zuverlässig mit Strom, Wasser und Wärme. Grundlage dafür ist eine umfangreiche Infrastruktur mit über 1’300 Kilometern Stromleitungen, fast 600 Kilometern Wasserleitungen, fast 340 Kilometern Gasleitungen, rund 74 Kilometern Fernwärmeleitungen, einem Glasfasernetz von 1’836 Kilometern Gesamtlänge sowie 632 Trafostationen und 18’073 Strassenleuchten.
Durch den kontinuierlichen Unterhalt und die laufende Erneuerung der Anlagen und Leitungsnetze wurde die Versorgungs- und Betriebssicherheit weiter erhöht. Ein zentrales Projekt war 2025 der Abschluss der Sanierungsarbeiten am Unterwerk Engehalde, das eine Schlüsselrolle in der sicheren Stromversorgung von rund 35’000 Berner:innen spielt.
Parallel dazu wurde die Umsetzung der Energiewende konsequent weitergeführt. So wurde der Ausbau der Fernwärme weiter vorangetrieben. Im November 2025 ist der 1000. Fernwärmeanschluss vertraglich vereinbart worden und im Berichtsjahr kamen über 100 neue Anschlüsse hinzu. Schliesslich wurde der Anteil von Biogas im Standardprodukt von 20 auf 40 Prozent erhöht.
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Mit diesen Leistungen trägt ewb wesentlich zur Lebensqualität und Standortattraktivität der Stadt Bern bei und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Umsetzung der städtischen Energie- und Klimastrategie und somit zur Reduktion der CO₂-Emissionen.
Energie Wasser Bern hält trotz des tieferen Jahresgewinns an den geplanten Investitionen in die Versorgungssicherheit und die Energiewende fest. Der Unterhalt und Ausbau der Versorgungsnetze sowie die Erneuerung der Produktionsanlagen bleiben zentrale Aufgaben der kommenden Jahre.
Auch künftig ist mit einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld und einem hohen Investitionsbedarf zu rechnen. Diese Investitionen sind Voraussetzung für eine langfristig sichere Energieversorgung und für die konsequente Umsetzung der Energiewende entlang der städtischen Klima- und CO₂-Reduktionsziele.
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