Bauarbeiten starten im April 2022

Das Unterwerk Engehalde wird erneuert

Bern, 5. April 2022. Am 11. April 2022 starten die Bauarbeiten zur Erneuerung des Unterwerks Engehalde. Die Anlage wurde vor rund 50 Jahren letztmalig saniert und entspricht nicht mehr den Anforderungen an einen zeitgemässen Betrieb. Im Rahmen des Projekts wird ein neues Gebäude erstellt, die energietechnischen Anlagen eingebaut und die alte Freiluftanlage zurückgebaut. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Sommer 2025.

Seit bald 100 Jahren gehört das am Aareufer gelegene Unterwerk (UW) Engehalde zum Stadtbild von Bern. Die bauhistorisch wertvolle Anlage ist Teil des Rückgrats der städtischen Elektrizitätsversorgung und leistet einen wichtigen Beitrag zur sicheren, städtischen Energieversorgung. Allerdings genügen inzwischen weder die Gebäude noch die elektro-technischen Einrichtungen den heutigen Anforderungen an einen zeitgemässen Betrieb. Sie müssen deshalb erneuert werden, damit eine sichere Stromversorgung jederzeit gewährleistet werden kann.

Das Erneuerungsprojekt beinhaltet den Neubau des UW-Gebäudes (mit Erhalt des denkmalgeschützten Montageturms), den Einbau der energietechnischen Anlagen und den Rückbau der alten Freiluftanlage. Die Einbindung aller Hoch-, Mittel- und Niederspannungskabel erfordern zudem neue Kabeltrassen im Bereich des Unterwerks und der Engehaldenstrasse. Die landschaftsarchitektonischen Arbeiten sind mit Stadtgrün Bern abgestimmt. Das Unterwerk und seine Umgebung werden durch gestalterische Massnahmen aufgewertet.

Die Bauarbeiten starten am 11. April 2022. Nach diversen Rückbauarbeiten erfolgt die Erstellung des neuen Gebäudes. Die Anlagen des bestehenden Unterwerks müssen während der gesamten Bauphase in Betrieb bleiben. Die Fertigstellung ist im Sommer 2025 vorgesehen. Energie Wasser Bern wird bemüht sein, die Behinderungen für die Bevölkerung sowie den Verkehr möglichst gering zu halten. Die Engehaldenstrasse wird durchgängig befahrbar sein. Auch der Zugang zur Aare und zum Aareweg wird jederzeit gewährleistet sein. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden im Rahmen von mehreren Veranstaltungen über das Vorhaben informiert.

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Sabine Krähenbühl
Mediensprecherin
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