Spartipps beim Heizen

So schonen Sie Umwelt und Portemonnaie

Bern, 17. November 2021. Weniger Heizen heisst nicht weniger Wärme. Mit einfachen Mitteln können Sie Ihren Energieverbrauch effizient reduzieren.

Raumtemperatur anpassen

Nicht alle Räume in Ihrem Zuhause müssen gleich temperiert sein: Reduzieren Sie in wenig benutzten Räumen die Temperatur um ein paar Grad und halten Sie die Türen zu diesen Räumen geschlossen. Eine Raumtemperatur von 18° Celsius im Schlafzimmer und von 20° Celsius im Wohnzimmer genügt für das Wohlbefinden. Jedes zusätzliche Grad erhöht den Energieaufwand um sechs Prozent. Senken Sie bei längeren Abwesenheiten die Raumtemperatur.

Wärmestaus vermeiden

Achten Sie darauf, Heizkörper nicht zu verkleiden, mit Vorhängen zu bedecken oder mit Möbel zu verstellen. So kann der Heizkörper seine gesamte Wärme ungehindert in den Raum abgeben.

Wärmeverluste reduzieren

Schliessen Sie Rollläden, Vorhänge oder Fensterläden bei einbrechender Dunkelheit, um Wärmeverluste durch die Fenster zu vermeiden. Isolieren Sie freiliegende Heizungs- und Warmwasserleitungen in ungeheizten Räumen wie Kellern, Abstellräumen oder Garagen.

Heizungsanlage im Auge behalten

Lassen Sie die Heizungsanlage regelmässig warten: Brennerservice jährlich, sowie alle drei bis vier Jahre zusätzlich Einstellungs- und Kontrollmassnahmen. Schalten Sie die Heizung im Sommer auf Warmwasserbetrieb um, damit die Anlage in kälteren Nächten nicht zu heizen beginnt. Falls das Warmwasser elektrisch aufbereitet wird, schalten Sie die Heizung im Sommer ganz aus. Reinigen Sie den Heizraum jährlich zu Beginn der Heizperiode einmal gründlich, damit der Staub die Brennerleistung nicht beeinträchtigt.

Richtig lüften

Ständig geöffnete Kippfenster verschwenden viel Energie und verbessern die Luftqualität nicht. Öffnen Sie mehrere Fenster für fünf bis zehn Minuten, dadurch entweicht nur wenig Energie und viel frische Luft strömt in die Räume.

Wussten Sie...

... dass feuchte Luft wärmer wirkt als trockene und gesünder ist? Achten Sie deshalb darauf, dass die Luftfeuchtigkeit stets zwischen 35 und 65 Prozent beträgt. Pflanzen verhelfen zudem zu einem idealen Raumklima. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit erhöht allerdings das Risiko der Schimmelbildung. Deshalb regelmässig lüften, um eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu verhindern.

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