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Nachhaltiges Energiekonzept der Überbauung «Bächtelenpark»

Für die Überbauung «Bächtelenpark» in Wabern hat Energie Wasser Bern gleich mehrere Fotovoltaikanlagen als Solarcontracting realisiert. Zusätzlich erledigt das Unternehmen alle Arbeiten für die Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) – erstmals für ein ganzes Areal.
«Wir wollen uns für eine nachhaltige Zukunft engagieren und unseren Kindern etwas Sinnvolles hinterlassen.» Das sagten sich einige Stockwerkeigentümer der Überbauung «Bächtelenpark» in Wabern. Ihre Idee: Solarstrom auf den Dächern der rund fünf Jahre alten Gebäude produzieren und möglichst viel davon für den Eigenverbrauch nutzen. Denn im Gegensatz zum Strom aus dem öffentlichen Netz fallen für den eigenen Solarstrom keine Kosten für die Netznutzung und die staatlichen Abgaben an. Der Eigenverbrauch ist finanziell also interessant.

Hoher Anteil Eigenverbrauch

Für die Umsetzung ihrer Idee schauten sich die Stockwerkeigentümer nach einem kompetenten Partner um. So kam Energie Wasser Bern ins Spiel. In den letzten Jahren hat das Unternehmen eine grosse Erfahrung als Dienstleister für Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) gesammelt. Bei diesem Modell decken die Bewohnerinnen und Bewohner eines Gebäudes oder sogar eines ganzen Areals ihren Strombedarf soweit möglich mit Solarstrom von der eigenen Fotovoltaikanlage. Nur den restlichen Strom beziehen sie aus dem lokalen Stromnetz. Gegenüber dem Energielieferanten tritt ein ZEV wie ein einzelner Kunde auf. Er ist selbst dafür verantwortlich, den individuellen Stromverbrauch aller Teilnehmenden zu messen und abzurechnen.
 

Attraktives Solarcontracting

Die Fachleute von Energie Wasser Bern zeigten den Eigentümern des «Bächtelenparks» auf, dass sich ein ZEV ideal mit einem Solarcontracting kombinieren lässt. Bei einem solchen Contracting plant, realisiert, finanziert und betreibt Energie Wasser Bern die Fotovoltaikanlage. Die Eigentümer brauchen sich um nichts zu kümmern. Im Gegenzug verpflichten sie sich, bei Energie Wasser Bern als Contractor den Strom zu beziehen. «Unser Solarcontracting macht es Stockwerkeigentümer-Gemeinschaften wie jenen des ‹Bächtelenparks› leicht, Fotovoltaikanlagen zuzustimmen», sagt Thomas Gonschiorek, Projektleiter Gesamtenergiedienstleistungen bei Energie Wasser Bern. «Deshalb bringen wir mit dem Angebot die Energiewende voran.» Bei Mehrfamilienhäusern kommt ein Solarcontracting ab 30 Wohnungen pro Hausanschluss und einer Fotovoltaikanlagen-Fläche von etwa 500 m2 in Frage.


Solarstromanlagen auf drei Gebäuden

Für den «Bächtelenpark» erhielt Energie Wasser Bern den Auftrag, auf drei Gebäudekomplexen mit insgesamt 142 Wohnungen Fotovoltaikanlagen als Solarcontracting zu realisieren und gleichzeitig alle Aufgaben für die ZEV zu übernehmen. So konnte das Unternehmen seine Expertise für ein ganzes Areal unter Beweis stellen. Dabei wählte es Installateur Rafael Glogger als Partner. Sein Fazit: «Ob bei Planung und Installation der Fotovoltaikanlagen oder beim Zählerwesen: Die Fachleute von Energie Wasser Bern und ich arbeiteten bei diesem Projekt Hand in Hand – ein professionelles Zusammenspiel, wie es sein soll.

10 bis 15 Prozent tiefere Strompreise

Damit die ZEV zustande kamen, mussten auch die Mietenden des «Bächtelenparks» dafür gewonnen werden. Das gelang leicht. Denn für die Mietenden ist es gleich doppelt attraktiv, Strom über einen ZEV statt wie bisher vom lokalen Energieversorger zu beziehen. Erstens sind die Strompreise etwa 10 bis 15 Prozent tiefer. Zweitens erhalten die Mietenden zu einem grossen Teil Solarstrom.


Alle Dienstleistungen aus einer Hand

So viele Vorteile ein ZEV für die Beteiligten auch bringt: Er ist mit einigen administrativen Arbeiten verbunden. Für den «Bächtelenpark» übernimmt Energie Wasser Bern mithilfe der intelligenten Software ewb.EIGENVERBRAUCH alle Dienstleistungen aus einer Hand. Dazu gehören Messung, Abrechnung, Inkasso und die optimale Abstimmung des Stromverbrauchs auf die Stromproduktion – für einen grösseren Eigenverbrauchsgrad und eine höhere Wirtschaftlichkeit der Fotovoltaikanlagen.

«Mich überzeugt an dieser Lösung, dass wir weder ein finanzielles Risiko tragen noch einen grösseren Verwaltungsaufwand haben», sagt Bernhard Widmer, der zu den Eigentümern des «Bächtelenparks» gehört. «Gleichzeitig steigern die tieferen Strompreise die Attraktivität der Wohnungen auf dem Mietmarkt.» Thomas Zürcher, ZEV-Spezialist bei Energie Wasser Bern, ist ebenfalls zufrieden mit dem umgesetzten Energiekonzept für den «Bächtelenpark»: «Das Projekt beweist, dass sich unsere Dienstleistungen auch für grosse Areale ausserhalb unseres Netzgebiets bewähren.»

Factsheet «Bächtelenpark»

Sind Solarcontracting und ZEV auch eine Lösung für Sie? Kontaktieren Sie uns:

Solarcontracting:
Thomas Gonschiorek
thomas.gonschiorek@ewb.ch
+41 31 321 37 07

ZEV/ewb.EIGENVERBRAUCH:
Thomas Zürcher
thomas.zuercher@ewb.ch
+41 31 321 92 96