Tag Cloud
Jetzt berechnen
Versorgungsgebiet
Zurück

Das Kraftwerk Felsenau wird saniert

Bern, 9. Januar. Im Flusskraftwerk Felsenau werden ab dem 9. Januar 2017 umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Da das Kraftwerk während den Bauarbeiten stillsteht, wird die Aare zwischen dem Stauwehr Engehalde und dem Kraftwerk Felsenau (Restwasserstrecke) bis voraussichtlich Mitte Juni 2017 mehr Wasser führen.

Das Kraftwerk Felsenau produziert jährlich naturemade-star zertifizierten Ökostrom für gut 15‘500 Haushalte. Vor 29 Jahren wurde das über hundertjährige Kraftwerk das letzte Mal erneuert. Im Zuge der diesjährigen Instandhaltungsarbeiten werden das Laufrad, der Leitapparat, die Turbinenwelle und weitere mechanische Komponenten der Rohrturbine überholt. Einige der grossen, mechanischen Teile werden ausgebaut, ins Herstellerwerk nach Kriens transportiert, dort generalüberholt, nach Bern zurückgebracht und wieder eingebaut. Die Instandhaltungsarbeiten beginnen am 9. Januar 2017. Geplant ist, die Stromproduktion Ende Juni wieder aufzunehmen.

Restwasserstrecke führt mehr Wasser

Aufgrund eines Höhenunterschiedes von 10 bis 14 Metern fliessen je nach Wasserstand, maximal 100 m3 Wasser pro Sekunde durch den 500 Meter langen Druckstollen zwischen dem Stauwehr Engehalde und dem Kraftwerk Felsenau. Dort wird mit einer Rohrturbine ein Generator angetrieben und so Strom erzeugt. Die für die Stromproduktion nutzbare Wassermenge wird von der gesetzlich festgelegten Restwassermenge begrenzt. Ist das Kraftwerk in Betrieb, müssen immer mindestens 12 m3 Wasser pro Sekunde durch die Restwasserstrecke rund um die Engehalbinsel fliessen. Da während den Sanierungsarbeiten der Druckstollen entleert ist, fliesst die gesamte, vorhandene Wassermenge über das Stauwehr Engehalde direkt in die Restwasserstrecke.

Das Kraftwerk Felsenau wird saniert