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Zentralisierung unter einem Dach

Zurzeit verteilen sich die Büroarbeitsplätze der Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern auf die Standorte im Monbijou, in der Energiezentrale und im Technischen Zentrum in Ausserholligen. Dies will Energie Wasser Bern ändern. Deshalb prüft der Energieversorger verschiedene Möglichkeiten einer Zentralisierung der Standorte Monbijou und Holligen in einem neuen Gebäude an der Stöckackerstrassse 37.

Zur Optimierung der Arbeitsabläufe und aufgrund von anstehendem Sanierungsbedarf an der Stöckackerstrasse 37 will Energie Wasser Bern (ewb) die Büroarbeitsplätze der Standorte im Monbijou und in Ausserholligen auf dem ewb-Areal in Ausserholligen zentralisieren. Deshalb prüft das Unternehmen auf der ewb-Parzelle an der Stöckackerstrasse 37 verschiedene Umsetzungsvarianten. Die Hauptkriterien, nach welchen Energie Wasser Bern die möglichen Zentralisierungsvarianten prüft, sind Wirtschaftlichkeit, Prozessoptimierung und Cleantech-Standards. Diese Kriterien werden zurzeit für drei Varianten ausgearbeitet. Sorgfältig geprüft werden eine Reihe von baulichen Optionen, darunter auch die Erstellung eines Hochhauses.

 

Verbessertes Ergebnis der KVA

Die Kapital-, Betriebs- und Personalkosten der Energiezentrale Forsthaus werden in die zwei Geschäftsfelder Kehrichtverwertung und Produktion aufgeteilt. Diese Trennung entlastet die Rechnung der spezialfinanzierten Kehrichtverwertungsanlage (KVA). Dadurch, sowie durch die Zusicherung der kostendeckenden Einspeisever-gütung (KEV) hat sich das Ergebnis des Geschäftsfeldes Kehrichtverwertung besser entwickelt als angenommen. Mit der Tarifsenkung wird diese Kostenreduktion nun an die Gemeinden weitergegeben, die ihren Abfall in der Energiezentrale Forsthaus abliefern. Die Preissenkung betrifft sämtliche Abfallkategorien und alle 22 Gemeinden des Sachplans Abfall des Kantons Bern – darunter auch die Stadt Bern.

 

Mieterin in einem attraktiven Quartier

Während die Projektentwicklung von Energie Wasser Bern vorangetrieben wird, soll das Gebäude von Dritten gebaut und finanziert werden. Energie Wasser Bern plant, die benötigten Räumlichkeiten nach deren Erstellung mit einem Langzeit-Mietvertrag zu mieten. Zeitgleich mit der kritischen Prüfung möglicher Umsetzungsvarianten durch Energie Wasser Bern, legt die Stadt Bern die städtebaulichen Rahmenbedingungen für die Areal- und Projektentwicklung fest. Darauf aufbauend, kann voraussichtlich im April 2015 mit einem Testplanungsverfahren gestartet werden, das insbesondere städtebauliche Aspekte behandeln wird.

Zentralisierung unter einem Dach