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Die Basis für eine smarte Energieversorgung

Wir legen uns für die Zukunft ins Zeug. Mit innovativen Übertragungstechnologien und intelligent vernetzter Energieversorgung für Ihre Kommunikation.

Den Informationstechnologien und der Telekommunikation wird weiterhin ein enormes Wachstum prognostiziert. Unsere Gesellschaft hat sich bezüglich Daten- und Mediennutzung stark verändert: Smartphones, Tablets, Smart-TV, Internet, Cloud-Services und etliche Social-Media-Anwendungen prägen unseren Alltag. Kommunikation und Kontaktpflege erfolgen heue grösstenteils elektronisch. Dabei nimmt die Datenübertragung in beide Richtungen einen immer wichtigeren Stellenwert ein: War bisher vor allem der Download von Informationen aus dem Internet massgebend, gewinnen Versand und Upload von Daten zunehmend an Relevanz. Von zentraler Bedeutung für die nahtlose Kommunikation ist deshalb eine gute Infrastruktur: Nur die Glasfasertechnologie kann den ständig wachsenden Bedarf an Bandbreite längerfristig und mit hoher Sicherheit decken.

Dieser Entwicklung möchten wir mit einer optimalen Versorgung gerecht werden. Bis 2022 erschliesst Energie Wasser Bern in Kooperation mit Swisscom die Stadt Bern nach einem verbindlichen Rollout-Plan mit Glasfasern. Diese ermöglichen nicht nur ultraschnelles Internet, günstiges Telefonieren und viele Zusatzfunktionen beim Fernsehen. Auch für die Umsetzung der Energiewende spielt die moderne Kommunikationsinfrastruktur eine wichtige Rolle.

Intelligent vernetzt

Wir stehen erst an der Schwelle zur Digitalisierung unserer Gesellschaft. So schreitet auch die Vernetzung von Anlagen und Geräten unaufhaltsam voran. Anstelle von Grosskraftwerken liefern immer mehr kleine dezentrale Produktionsanlagen Energie, wie beispielsweise Blockheizkraftwerke und Solarstromanlagen. Die von ihnen hergestellte Menge Strom schwankt allerdings stark. Deshalb wird die Aufgabe von Energie Wasser Bern, Nachfrage und Angebot im Stromnetz auszugleichen, noch wichtiger und zugleich anspruchsvoller. Intelligente Netze bilden dabei die Grundlage. Künftig ist es daher unerlässlich, dass Produktionsanlagen, Verbraucher und Speicher sich steuern lassen, miteinander kommunizieren und intelligent reagieren. Steht viel Strom zur Verfügung und sind die Preise tief, schalten sich Geräte wie Wärmepumpen, Kühltruhen und Ladestationen von Elektroautos ein. Wenn bei geringer Stromproduktion die Preise wiederum steigen, gehen die Verbraucher – sofern möglich – ausser Betrieb. Solche Mechanismen könnten Energie Wasser Bern und die übrigen Verteilnetzbetreiber schon bald entlasten. Insbesondere ermöglicht eine intelligente Steuerung, dass die Energienetze nur so weit ausgebaut werden wie unbedingt notwendig.

 

Daten im Sekundentakt

Eine mögliche Basis für viele sogenannt «smarten Technologien» bildet das Glasfasernetz. Die Signallaufzeit in sprichwörtlicher Lichtgeschwindigkeit und seine Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen ermöglichen es, Produktions- und Verbrauchsdaten in Millisekunden störungsfrei zu übermitteln. Die Datenübertragung muss aber nicht nur schnell und zuverlässig funktionieren, sondern auch höchste Anforderungen an die Datensicherheit erfüllen. Zudem braucht es schweizweit einheitliche Steuerbefehle
 für Produktionsanlagen und Verbrauchsgeräte. Energie Wasser Bern setzt sich deshalb in Branchengremien und auf politischer Ebene dafür ein, dass solche Standards bald erarbeitet werden.