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Erhöhung der Betriebssicherheit bei der Heilsarmee

Die Heilsarmee Schweiz hat eines ihrer Rechenzentren erfolgreich ins Colobern Süd ausgelagert.

Der Umzug geschah in enger Zusammenarbeit mit NTS Workspace AG (NTS Colocation-Services) und Energie Wasser Bern (ewb.Dark Fibre-Services). IT-Leiter Mathias Haller und sein Stellvertreter Simon Hofer von der Heilsarmee berichten von ihren Erfahrungen.

Was war das Ziel des Projekts?

Unser Ziel war die Erhöhung der Betriebssicherheit durch die Auslagerung eines Rechenzentrums an einen zweiten Standort. Dies war einerseits eine Vorgabe des internationalen Heilsarmee Hauptquartiers in London und andererseits eine Empfehlung aus dem IT-Audit der PricewaterhouseCoopers AG. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir zwei Server-Räume im gleichen Gebäude. Bei einem Brand im 1. Stock (1. Raum) wäre durch das Löschwasser automatisch auch der 2. Raum im UG in Mitleidenschaft gezogen worden.

 

Gab es auch kritische Stimmen, einen externen Standort für eines Ihrer Rechenzentren zu wählen?

Die kritischen Stimmen gab es vor allem aus dem Bereich der Kosten. Offenbar wurde vor ca. 6 Jahren ein ähnliches Szenario mit zwei separaten Standorten durchgerechnet und als viel zu teuer befunden. Als Konsequenz daraus wurden überhaupt erst diese zwei Serverräume am gleichen Standort installiert – was sich mittelfristig als Sackgasse erwiesen hat.

 

Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie mögliche Partner/Lieferanten eingeladen?

Wir legten unseren Fokus auf lokale Partner, welche dank kurzen Wegen schnell und flexibel verfügbar sind. Zudem war es uns wichtig, dass der Partner langfristig denkt und in seiner Branche eine solide Grösse hat.

 

Was waren die wichtigsten Gründe, dass Sie sich für die Zusammenarbeit mit NTS Workspace und Energie Wasser Bern entschieden haben?

Als Nonprofit-Organisation sind wir in erster Linie sehr kostenbewusst – daher ist für uns ein faires Preis-Leistungsverhältnis zentral. Daneben muss aber auch die angebotene Lösung Sinn machen und unsere Bedürfnisse abdecken. Beide Punkte wurden von NTS und Energie Wasser Bern erfüllt – als zusätzlicher Pluspunkt darf zweifelsohne auch die sympathische und konstruktive Zusammenarbeit mit den jeweiligen Mitarbeitenden gewertet werden.

Wie haben Sie den Projektverlauf erlebt? Gab es auch kritische Momente?

Das Projekt lief wie am Schnürchen. Die im Voraus vereinbarten Meilensteine konnten alle eingehalten werden und auch die Umstellung im Rahmen einer Nachtaktion verlief reibungslos. Einzig als die neuen Kabel in unserem eigenen Serverraum eingezogen wurden und plötzlich Wasser aus den Leitungsrohren lief, stockte uns kurz der Atem… vor Wasser wollten wir unseren Serverraum eigentlich schützen. Zum Glück verlief das am Ende aber alles glimpflich.

 

Sehen Sie Ihre gesetzten Ziele erfüllt?

Absolut, bis heute läuft die angepasste Infrastruktur tadellos. Wir können nun alle mit einem ruhigeren Gewissen schlafen und auch unsere schweizweit über 35 sozialen Institutionen können von der verbesserten Betriebssicherheit profitieren. Die für unsere Arbeit wichtigen Klientendaten sind nun in einem professionellen Rechenzentrum sicher gelagert.

 

Würden Sie rückblickend etwas anders machen?

Nein, eigentlich nicht. Dank der Erfahrung von NTS und Energie Wasser Bern konnten wir von Erkenntnissen aus vorangegangenen Kundenprojekten profitieren und somit gewisse «Fehler» bereits im Voraus vermeiden.