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Natur im Glas und aus der (Steck-)Dose

Ein ökologischer Kreislauf schliesst sich: Die Brauerei Felsenau schont die Umwelt mit Strom aus erneuerbaren Energien.

Die Brauerei Felsenau wurde 1881 gegründet. Das Felsenau Bier war bereits damals sehr beliebt. 1902, als die zweite Generation ans Ruder kam, wurde der Kundenkreis zielstrebig vergrössert und die Brauerei technisch auf den neusten Stand gebracht. 1926 stand die dritte Generation in den Startlöchern: Wieder wurde umgebaut und modernisiert. In den 70er-Jahren hat die Brauerei Felsenau trotz der Konzentrationswelle der schweizerischen Brauindustrie ihre Selbstständigkeit bewahren können. 1993 übernahmen Stefan Simon und Martin Thierstein als Vertreter der fünften Generation das Unternehmen. Seither haben sie regelmässig in die Erneuerung und Modernisierung der Brauerei investiert. So haben sie 2001 den Dampfkessel erneuert und 2005 den Eisspeicher und die Kälteanlage. Mit 17 Mitarbeitenden produziert die Berner Brauerei viele Bierspezialitäten, darunter beispielsweise das beliebte Bärner Müntschi.

Warum beziehen Sie Strom aus erneuerbaren Energien und welchen Nutzen haben Sie dadurch?

Für die Brauerei Felsenau AG ist ein bewusster und schonender Umgang mit den Ressourcen wichtig. Langfristig können wir unsere Lebensqualität nur sichern, wenn wir zu unserer Umwelt Sorge tragen. Der Umstieg von Atomstrom auf Wasserkraft reduziert zudem jährlich über 5,5 Tonnen CO2-Äquivalent, damit können wir als älteste Brauerei in der Stadt Bern einen Beitrag zur Klimaplattform der Wirtschaft leisten; eine Plattform für Unternehmungen, die wir sehr schätzen.
 

Für welches Angebot von Energie Wasser Bern haben Sie sich entschieden?

Eine Brauerei benötigt trotz Sparanstrengungen viel «Pfuus». Bei einem jährlichen Verbrauch von gegen 300’000 kWh Elektrizität war für uns das Produkt «ewb.NATUR.Strom» am attraktivsten.
 

Engagieren Sie sich noch auf andere Weise für die Umwelt?

Immer wenn eine Erneuerung auf dem Firmenareal oder eine Modernisierung bei unseren Liegenschaften ansteht, schauen wir, dass wir unsere Energieeffizienz steigern können. Das senkt die Kosten und schont die Umwelt. Beispielsweise ist bei uns seit Längerem ein Elektroroller im Einsatz – mit diesem die Post zu holen oder einen Termin in der Stadt wahrzunehmen, «fägt eifach». Elektroantrieb ist auf kurzen Strecken Fahrspass pur!

Gab es Herausforderungen, welche schwierig zu bewältigen waren?

Wir wollen nicht einseitig sein: Umweltschutz darf uns betriebswirtschaftlich aber auch vom Lebensgefühl her nicht einschränken – ganz im Gegenteil. Die jüngere Generation geht mit dem Umweltschutz pragmatisch und weniger ideologiebelastet um. Das ist meiner Meinung nach der richtige Ansatz.
 

Wie ist die Akzeptanz bei Ihren Kunden und Ihren Mitarbeitenden?

Wir achten darauf, dass wir unser Engagement auch kommunizieren. Das kommt bei unserer Kundschaft und bei unseren Mitarbeitenden sehr gut an. Zur Umwelt Sorge tragen und ein nachhaltiges Wirtschaften im Auge zu haben, sind Erfolgsfaktoren für heute, vor allem aber für morgen.