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Elektrische Verbraucher

Notstromanlagen

Notstromanlagen werden zur Überbrückung allfälliger Stromunterbrüche bei Kunden eingesetzt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen mit Diesel angetriebenen Generator. Notstromgeneratoren können als Inselanlage oder parallel zum Stromnetz betrieben werden.

 

Wärmepumpen zur Erzeugung von Heizwärme und Brauchwasser

Im Prinzip funktioniert die Wärmepumpe wie ein Kühlschrank, aber mit umgekehrtem Nutzen: beide erzeugen Temperaturdifferenz. Beim Kühlschrank wird die Kälte genutzt, bei der Wärmepumpe die Wärme. Dabei entzieht die Wärmepumpe der Umwelt Energie, welche ursprünglich von der Sonne kommt und damit kostenlos und unbegrenzt ist. Wärmepumpen werden mit Strom betrieben und erreichen einen hohen Wirkungsgrad. Je nach Wärmequelle (Luft, Wasser oder Erdreich) erzeugen sie aus einem Teil Strom drei bis fünf Teile Wärme.

Betrieb mit erneuerbaren Energien

Durch Wärmepumpen lässt sich sowohl Wärme für das Heizen, wie auch zur Aufbereitung von Warmwasser erzeugen. Der ökologische Mehrwert solcher Anlagen kann gesteigert werden, wenn der Strom für deren Betrieb erneuerbar hergestellt wird. Energie Wasser Bern bietet dazu das Produkt  «ewb.ÖKO.Strom» an. Wärmepumpen in Kombination mit solarthermischen Modulen und/oder Fotovoltaikmodulen für den Eigenverbrauch sind möglich.

Netzanschluss von Wärmepumpen

Der Anschluss von Wärmepumpen an das Netz von Energie Wasser Bern muss vorgängig angemeldet werden. Dafür muss ein konzessionierter Elektroinstallateur oder ein Heizungsinstallateur ein Anschlussgesuch für elektrische Wärme zusammen mit  einer Installationsanzeige bei Energie Wasser Bern als Verteilnetzbetreiberin anmelden. Dabei sind die kantonalen Vorgaben (KEnV/KEnG) zu beachten. Für Wärmepumpen  wird der Einfachtarif angewendet. Energie Wasser Bern behält sich vor, Wärmepumpen mit Sperrzeiten zu belegen. Weitere Informationen dazu sind in den ergänzenden Bestimmungen zu den Werkvorschriften enthalten.
 

  • Notstromgeneratoren, welche als Inselanlagen konzipiert sind, können nicht parallel zum Stromnetz von Energie Wasser Bern betrieben werden. Ein Stromausfall hat somit in jedem Fall zwei Unterbrüche zur Folge. Ein Anschlussgesuch ist für Inselanlagen nicht erforderlich, da diese keine Rückwirkungen aufs Netz verursachen. Ein konzessionierter Elektroinstallateur muss aber in jedem Fall eine Installationsanzeige an Energie Wasser Bern einreichen.

  • Netzparallel betriebene Notstromgeneratoren ermöglichen unterbruchfreie Notstromtests und eine Rückkehr zum Normalbetrieb nach einem Stromausfall von Energie Wasser Bern ohne Stromunterbruch. Für netzparallel betriebene Notstromanlagen müssen folgende Dokumente bei Energie Wasser Bern eingereicht werden: Ein Anschlussgesuch durch den Hersteller und eine Installationsanzeige durch einen konzessionierten Elektroinstallateur. Bei der Abnahmekontrolle prüft Energie Wasser Bern, ob die Anlage einwandfrei funktioniert. Diese Abnahmekontrolle muss der Gesuchsteller auslösen.

    Für Anlagen, deren Betriebszeiten für maximal 50 Stunden zugelassen sind, ist keine Stromrücklieferung ins Netz von Energie Wasser Bern vorgesehen und folglich entsteht auch kein Anspruch auf Entschädigung. Einzig für Notstromanlagen mit höheren Betriebszeiten und zusätzlicher Nutzung der Abwärme ist eine Stromrücklieferung mit Entschädigung möglich. Diese Rücklieferung muss vertraglich geregelt werden.