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6 Fragen an: Alec von Graffenried

Alec von Graffenried wurde Mitte Januar als Stadtpräsident von Bern gewählt. Er löst damit Alexander Tschäppät ab, welcher nach 12 Jahren das Amt weitergegeben hat.
Welche Kindheitserinnerung hat Sie besonders geprägt?

Ich stellte mir als Kind vor, dass Pfarrer nur sonntags arbeiten müssen und wollte deshalb auch diesen Beruf später einmal ergreifen. Daraus habe ich gelernt, mich vorgängig jeweils gut zu informieren, bevor ich wichtige Entschlüsse fasse.
 
Was würden Sie Ihrem jüngeren Selbst empfehlen?

Ich würde es nicht bloss empfehlen, ich würde bestimmt Alt-Griechisch lernen und Gesangsunterricht nehmen.
 
Was bringt Sie zum Lachen?

Ich mag britischen Humor und feine Ironie.
 
Was wünschen Sie sich für die Bernerinnen und Berner?

Ich wünsche uns allen, dass wir wieder vermehrt schätzen, was wir haben. Es ist ein Privileg in einer Stadt und in einem Land mit einer solch hohen Lebensqualität leben zu dürfen. Ich wünsche mir deshalb Bernerinnen und Berner, die zuversichtlich und mutig in die Zukunft blicken.
 
Wo tanken Sie Energie?

Energie in kleinen Dosen tanke ich, indem ich in meinen Alltag Bewegung einbaue. So fahre ich zum Beispiel mit dem Velo, um von Termin zu Termin zu gelangen. Oder ich nutze die Aare für einen kurzen Mittags-Schwumm. Diese kleinen Auszeiten helfen mir, mich zu entspannen und anschliessend wieder voll konzentrieren zu können.
 
Was gefällt Ihnen an Bern besonders gut?

Ich mag vor allem die Menschen in Bern. Ausserdem schätze ich die kurzen Wege in unserer Stadt. Und ich finde es schön, dass die Gesellschaft so durchlässig ist, dass ich mich zum Beispiel im Tojo-Theater ebenso willkommen fühle wie auf der Bellevue-Terrasse. Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich in einer Stadt so frei bewegen kann.