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Wasserhärte in Bern

Die Wasserversorgung Bern verteilt verschiedene Wasserzusammensetzungen aus den drei Fassungsgebieten Emmental, Kiesen und Belpau (Aaretal).

Durch die Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit, der Mächtigkeit der Wasservorkommen, der Art der Wasserfassungen, der Bodenbewirtschaftung und den Jahreszeitlichen einflüssen etc. entstehen Differenzen in der Wasserzusammensetzung. Das Wasser aus dem Aaretal ist etwas härtester als  das Emmentalwasser. Die zwei Wässer werden von vier Stellen aus in das Verteilnetz eingespeist. Die Härteangaben sind minimal und maximal Werte. In der –ganzen Stadt sind die Übergäge fliessend und zum Teil auch über den Tag je nach momentaner Wasserbeschaffung innerhalb dieser Grenzen möglich.

Wasserhärte in der Stadt Bern

  °fH °dH
Minimalwert 20 11
Maximalwert 30 17

 

Wasserhärte ganz genau

Als Härte bezeichnet man die Menge der im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumsalze. Je mehr von diesen Salzen das Wasser enthält, umso härter ist es. Man unterscheidet 4 verschiedene Härten: Calcium-, Magnesium-, Karbonat- und Nichtkarbonathärte. Addiert man Calcium- und Magnesiumhärte oder Karbonat- und Nichtkarbonathärte erhält man die Gesamthärte. Die Gesamthärte wird meist in französischen (°fH) oder deutschen (°dH) Härtegraden angegeben. 1 Grad französischer Härte entspricht 0.56 Grad deutscher Härte. Folgende Härtegruppen werden unterschieden:

 

  °fH °dH
sehr weich 0 - 7 0 - 4
weich 7 - 15 4 - 8
mittelhart 15 - 25 8 - 14
ziemlich hart 25 - 32 14 - 18
hart 32 - 42 18 - 23
sehr hart > 42

 

Die Waschmittelindustrie arbeitet mit 4 Härtebereichen:

  °fH
Härtebereich I (oder A) < 13
Härtebereich II (oder B) 13 - 25
Härtebereich III (oder C) 25 - 38
Härtebereich IV (oder D) > 38