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Ladestationen für Elektroautos

Aufladen und Abfahren: Spezielle Ladestationen sorgen für rasches und unkompliziertes Stromtanken zuhause und unterwegs.
 

Obwohl die meisten Elektroautos an einer herkömmlichen 230-Volt-Haushaltssteckdose (abgesichert mit 8 Ampère) geladen werden können, empfiehlt sich diese Lösung nur im Notfall. Denn die Ladung dauert lange und Haushaltssteckdosen sind nicht auf eine für längere Zeit andauernde Volllast ausgelegt. Entsprechend können Sicherheitsrisiken entstehen.

Es empfiehlt sich deshalb, das Elektroauto zu Hause an einer speziell dafür eingerichteten Ladestation zu laden. Neben schnelleren Ladezeiten ermöglicht dies auch interessante Steuerungsmöglichkeiten z.B. über eine Smartphone-App. Energie Wasser Bern bietet interessante Lösungen für den Heimladebereich an. Informieren Sie sich hier.

Im öffentlichen Bereich bietet Energie Wasser Bern in Zusammenarbeit mit verschiedenen Berner Parkhäusern Lademöglichkeiten an. Öffentliche Lademöglichkeiten sind unter anderem in folgenden Online-Verzeichnissen erfasst:

www.lemnet.org
www.chargemap.com

An sämtlichen von ewb betriebenen Ladestationen muss das notwendige Typ2-Kabel vom Nutzer selbst mitgebracht werden.

 

Ladebetriebsarten (Mode)

Mit «Mode» werden die unterschiedlichen Ladebetriebsarten bezeichnet:

Mode 1: Laden an einer herkömmlichen Steckdose ohne Zusatzeinrichtung

Mode 2: Wie Mode 1, jedoch mit einer ICCB (In Cable Control Box) im Ladekabel

Mode 3: Laden an einer externen Ladestation mit Kommunikation zwischen Steckdose und Fahrzeug. Dies kann nur mit entsprechenden Steckern und Anschlüssen durchgeführt werden (Typ 2)

Mode 4: Gleichstromladung

 

Unterschiedliche Ladedauer

Die Ladedauer hängt vor allem von der «Grösse» bzw. der Kapazität der Batterie und von der Ladeleistung ab. Je grösser die Batteriekapazität desto länger dauert bei einer bestimmten Ladeleistung das Laden.

Die Ladeleistung wird durch die Absicherung des Netzanschlusses, die Leistung des Ladegerätes und die Aufnahmefähigkeit der Batterie bestimmt. Bei kleinen Batterien wie etwa bei den E-Bikes und E-Scootern, genügen die Ladeleistungen einer üblichen Haushaltsteckdose, um die Batterien in kurzer Zeit zu laden. Bei grösseren Fahrzeugen mit entsprechender Batteriekapazität dauert das Laden mehrere Stunden.

Bei einer Batteriekapazität von 15 kWh und 3 kW Ladeleistung ist mit 5 Stunden zu rechnen, bei 25 kWh Batteriekapazität mit 8 Stunden. In der Praxis sind die Batterien jedoch meist nicht vollständig leer zu Beginn des Ladevorgangs, was die Ladedauer entsprechend verkürzt.

Ein dreiphasiger, leistungsstarker Netzanschluss ermöglicht gemeinsam mit einem entsprechenden Ladegerät ein beschleunigtes Laden. Dies kann die Ladedauer um bis zu zwei Drittel verkürzen. Bei der so genannten Schnellladung wird Gleichstrom direkt ab einem stationären Ladegerät über einen separaten Anschluss am Fahrzeug in die Batterie eingespeist. Um die Batterie nicht zu schädigen, muss diese Schnellladung durch eine Kommunikation zwischen Batterie und Ladegerät überwacht und kontrolliert werden. So können die Batterien in 15 bis 20 Minuten auf etwa 80% geladen werden.

 

Schnellladestationen – Projekt EVite

Als eines der er­sten Länder der Welt rüstet sich die Schweiz aus mit einem flächen­deck­enden Netz an Schnellladesta­tio­nen für alle gängi­gen Elek­troau­tos.

Mit der Möglichkeit rund um die Uhr schnell und un­kom­pliziert Strom tanken zu können, schliesst EVite eine Lücke auf dem Weg zu einer er­fol­gre­ichen Elek­tro­mo­bilität.

Das Pro­jekt EVite ist derzeit eine pri­vat fi­nanzierte Ini­tia­tive unter der Träger­schaft des Ver­ban­des Swiss eMo­bil­ity.
 

www.swiss-emobility.ch

Merblatt Ladeinfrastruktur Elektrofahrzeuge