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Besserer Hochwasserschutz für die «Mätteler»

Sanierungsarbeiten bei der Matteschwelle abgeschlossen

Damit sich das Schwemmholz bei Hochwasser nicht mehr unter dem Schwellenhaus verkeilen kann, wurde letzteres um einige Meter versetzt. Zudem nutzte Energie Wasser Bern den tiefen Wasserstand, um erneuerungsbedürftige Schwellenbretter zu ersetzen. Die Arbeiten dauerten von November 2015 bis März 2016.

Führte die Aare Hochwasser mit viel Schwemmholz, kam es wiederholt vor, dass sich dieses zwischen dem Wasserschütz und der Betonplatte, auf der das Schwellenhaus stand, verfing. Um den Wasserabfluss wieder zu gewährleisten, musste das Holz jeweils in aufwendiger und riskanter Handarbeit entfernt werden. Um dieses Problem endgültig lösen zu können und den Hochwasserschutz für das Mattequartier weiter zu optimieren, hat Energie Wasser Bern das Schwellenhaus um rund 10 Meter nach hinten versetzt. Dadurch ist ein frei zugängliches Sammelbecken entstanden, aus welchem das Schwemmholz zukünftig gefahrenlos von der Aarestrasse aus mit dem Kran entfernt werden kann.

Im Rahmen dieser Arbeiten ersetzte Energie Wasser Bern zeitgleich die schadhaften oder vom Kiesabrieb zerstörten Bretter auf der Matteschwelle. Solche Sanierungsarbeiten werden bedarfsweise durchgeführt. Sie dienen dem Schutz des Schwellenfundaments und damit dem Schutz der gesamten Schwellenanlage.

 

Strom für 1'750 Haushalte

Das Flusskraftwerk Matte nahm 1891 seinen Betrieb auf. Mit dem damals produzierten Strom wurden die Strassen und Plätze zwischen dem Zytglogge und dem Hirschengraben elektrisch beleuchtet. Heute gewinnt Energie Wasser Bern im Flusskraftwerk Matte jährlich rund 7 Gigawattstunden naturemade-star-zertifizierten Ökostrom aus dem Aarewasser. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 1‘750 Vierpersonenhaushalten.


Besserer Hochwasserschutz für die «Mätteler» (PDF)