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Die Heiz- und Prozessenergie für Bern

Unsere Fernwärme kommt von ganz nah. Sie entsteht aus der Verbrennung von Abfall, Holz und Erdgas in der Energiezentrale Forsthaus.

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Fernwärme wird zum Heizen, zur Warmwasseraufbereitung für Prozesswärme und zur Erzeugung von Kälte genutzt. Zu den rund 500 Kunden für Fernwärme zählen unter anderem das Inselspital, die Universität Bern, das Bundeshaus sowie der Hauptbahnhof Bern. Gut die Hälfte der Fernwärme-Kunden sind KMU. Grosskunden und Haushalte machen zusammen etwas mehr als 50 Prozent aus.

 

Die Produktion

In der Energiezentrale Forsthaus wird die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) mit einem Holzheizkraftwerk (HHKW) und einem Gas- und Dampf-Kombikraftwerk (GuD) kombiniert. Die Verbrennung von Abfall, Holz und Erdgas setzt grosse Mengen an Energie frei, mit welcher elektrischer Strom, Prozessdampf und Fernwärme produziert werden. Der Energierichtplan 2035 der Stadt Bern sieht vor, dass die Abwärme aus der Energiezentrale Forsthaus künftig eine tragende Rolle in der Wärmeversorgung übernehmen soll.

 

Die Vorteile

  • Gut fürs Klima und für die Umwelt dank geringem CO2-Ausstoss
  • Umweltfreundlich produziert aus Abwärme von KVA, HHKW und GuD
  • Nachhaltig ausgelegt mit langer Lebensdauer der Netze und Bauten
  • Unterstützt durch einheimische erneuerbare Energie (Holz)
  • Sinnesschonend dank Lärm- und Geruchsfreiheit
  • Sicherer unterirdischer Energietransport innerhalb kurzer Distanz
  • Keine Verschmutzung und keine Altlasten wie bei einem Öltank
  • Kostengünstige Energieform
  • Hoher Komfort, minimaler Serviceaufwand
  • Raumgewinn, da kein Öltank und kein Kamin nötig sind
  • Anschlusskosten sind steuerlich voll abzugsberechtigt (Unterhaltskosten)

Die Nutzung

Aus Fernwärme entsteht Heizenergie

Das Wasser wird entweder mit hoher oder mit niedriger Temperatur zu den Kunden transportiert.
 

Mit hoher Temperatur

Das erhitzte Wasser wird bei den Kunden über einen Wärmetauscher (Umformer) in einen zweiten Kreislauf an deren Heizsystem abgegeben. Der Umformer – eine Art Tauchsieder – ist nötig, um das heisse Wasser auf die Temperatur eines Heizkörpers (ca. 60 °C) umzuformen.
 

Mit niedriger Temperatur

In einem Teil der Stadt setzt Energie Wasser Bern selber einen grossen Umformer ein. Die Fernwärme wird den Kunden in diesem Gebiet bereits in der Temperatur von ca. 60 °C abgegeben, sodass sie keinen eigenen Umformer benötigen.
 

Aus Fernwärme entsteht Kälte

Die Abwärme wird zur Produktion von Kaltwasser für die Kühlung und für die Klimatisierung verwendet, beispielsweise im Bahnhof Bern.
 

Aus Fernwärme entsteht Dampf

Der Dampf wird durch ein Rohr zum Kunden transportiert. Dieser kann den Dampf ohne Umformung nutzen, beispielsweise für den Betrieb einer Wäscherei.