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2x mehr PV-Anlagen auf Stadtgebiet als vor zwei Jahren

Dezentrale Stromproduktion als Teil der Energiewende

In der Stadt Bern betreibt Energie Wasser Bern insgesamt sechzehn Fotovoltaik-Anlagen. Die Hälfte davon wurde 2014 und 2015 neu gebaut. Damit konnte die Jahresproduktion von Solarstrom auf Stadtgebiet um rund 1 Million Kilowattstunden (kWh) erhöht werden. Schweizweit beträgt der Solarstrom-Anteil des städtischen Energieversorgers 5.1 Millionen kWh. Kombiniert mit anderen Energieträgern und dank der zunehmenden Markttauglichkeit von PV-Anlagen birgt die dezentrale Stromproduktion viel Potenzial für die Energiewende.

Im Jahr 2015 erhöhte Energie Wasser Bern mit 2‘400 m2 neu verbauten Photovoltaik-Modulen die Jahresproduktion von Solarstrom um 440‘000 Kilowattstunden (kWh). Im Jahr 2014 wurden 560‘000 kWh zugebaut. Die mit einer Jahresproduktion von 337‘000 kWh grösste Anlage von Energie Wasser Bern, befindet sich auf dem Dach der Recycling & Sortierwerk AG (RESAG). Die Anlage produziert Strom für rund 75 Haushalte. Zusätzlich zu den Fotovoltaik-Anlagen auf Stadtgebiet hat Energie Wasser Bern zusammen mit den Beteiligungskooperationen Aventron AG, Solar Thun AG und Solarkraftwerke Bigla AG in den vergangenen zwei Jahren weitere PV-Anlagen ins eigene Produktionsportfolio aufgenommen. Damit beläuft sich der Solarstrom-Anteil von Energie Wasser Bern per Ende 2015 auf rund 5.1 Millionen kWh.

 

Dezentrale Energieproduktion gewinnt weiter an Bedeutung

Die Stromproduktion mittels Fotovoltaik-Anlagen steigt sowohl in Europa als auch in der Schweiz seit mehreren Jahren an. Damit hat sich der Stellenwert dezentraler Erzeugungskapazitäten in der Stromversorgung erhöht. In der Stadt Bern betreibt Energie Wasser Bern heute 16 Anlagen mit einer Jahresproduktion von gut 1‘800‘000 kWh und produziert damit Strom für rund 400 Haushalte. Mit der Revision der Energieverordnung hat der Bundesrat per 1. April 2014 zudem allen Stromproduzenten das explizite Recht zugesprochen, die selbst produzierte Energie am Ort der Produktion ganz oder teilweise selbst zu verbrauchen (Eigenverbrauchsregelung). Aufgrund dieser neuen Möglichkeit für die Stromverbraucher, sich mit selbst produzierter Energie zu versorgen, geht Energie Wasser Bern davon aus, dass der Zubau von Fotovoltaikanlagen im laufenden Jahr auf einem ähnlichen Niveau voranschreiten wird wie in den Vorjahren.

 

Energielösungen aus einer Hand

Da Energie Wasser Bern die Stadt Bern und die umliegenden Gemeinden seit vielen Jahren mit sämtlichen Rohr- und Leitungsgebundenen Energieträgern zuverlässig versorgt, ist das Unternehmen entsprechend prädestiniert, den Kundinnen und Kunden vermehrt Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Energiecontracting und Smart-Home anzubieten. Im Vordergrund steht dabei immer die Erhöhung des Kundennutzens bei gleichzeitiger Optimierung des gesamten netzgebundenen Energiesystems. Nur bei einer entsprechenden Gesamtbetrachtung des Energiesystems wird es möglich sein, den künftigen Energiebedarf von Strom und Wärme in der Stadt Bern langfristig und ausreichend mit erneuerbarer Energie decken zu können.


2x mehr PV-Anlagen auf Stadtgebiet als vor zwei Jahren (PDF)