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Wie Bern ein Licht aufgeht

Jeden Abend lassen wir an über 18'500 Leuchtstellen in der Stadt Bern die Lichter angehen und pünktlich bei Tagesanbruch wieder erlöschen.

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So funktioniert Berns öffentliche Beleuchtung

Um die Beleuchtung ein- oder auszuschalten, wird täglich ein Signal über Helligkeitssensoren an die Leitstelle von Energie Wasser Bern gesendet. Dort schaltet anschliessend ein Rundsteuersignal automatisch die über 280 Schaltkreise, in welche die ganze Stadt eingeteilt ist. Um den örtlichen Gegebenheiten in der Innenstadt, unter den Lauben und in den Quartieren Rechnung zu tragen und eine Überbelastung des Stromnetzes zu verhindern, erfolgen diese Schaltungen zeitlich versetzt.


Warum brennen die Leuchten manchmal am Tag?

Um eine einwandfreie Beleuchtung zu gewährleisten, müssen die elektrische Verdrahtung und die Erdungssicherheit der Leuchten regelmässig geprüft werden. Diese Sicherheitskontrollen erfordern ein Einschalten der Beleuchtung. Auch bei der Suche nach Betriebsstörungen oder bei der Reparatur von defekten Lampen und Leuchten, muss der entsprechende Beleuchtungskreis tagsüber eingeschaltet werden.

Die eingesetzten Leuchten - Metalldampf und LED

Quartierstrassen und Fusswege von Bümpliz bis in die Länggasse wurden bereits mit der jüngsten Generation Metalldampflampen ausgestattet. Jede Leuchte enthält einen Timer, der die Leuchtkraft während 6 Stunden reduziert. Bei den 60-Watt-Leuchten wird die Leuchtkraft auf 75 Prozent reduziert, bei den 90-Watt Leuchten auf 60 Prozent. Auf Fusswegen hingegen wird die Leuchtkraft nicht reduziert, da diese Lampen ohnehin einen sehr kleinen Energieverbrauch aufweisen.
 Die Entwicklung der LED Leuchtdioden-Technologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Deshalb ist heute ein Wechsel der Leuchtmittel von Metalldampf auf LED technologisch wie auch wirtschaftlich sinnvoll. In den Quartieren Breitenrain, Kirchenfeld und Mattenhof wird die bestehende öffentliche Beleuchtung auf LED-Lampen umgerüstet. Mit dem Einsatz von LED-Technologie sinkt der Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen Metalldampfleuchtmitteln um 25 Prozent. Zugleich kann die Beleuchtungsqualität merklich verbessert werden.

Das Erscheinungsbild der Strassenbeleuchtung wird durch den Einsatz der folgenden vier Leuchtentypen vereinheitlicht:

Typ: Archilede

Einsatzgebiet Quartierstrasse, Lichtpunkthöhe ab 6 Meter, Leistung: 53 Watt, LED

 

Typ: DL 500

Einsatzgebiet Quartierstrasse, Lichtpunkthöhe ab 6 Meter, Leistung: 60 Watt, Metalldampf

 

Typ: SL 10 mini LED

Einsatzgebiet Quartierstrasse, Lichtpunkthöhe ab 6 Meter, Leistung: 30 Watt, LED

 

Typ: SL 10 micro LED

Einsatzgebiet Fusswege, Lichtpunkthöhe 4 Meter, Leistung: 12 Watt, LED