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Erhöhung der Betriebssicherheit bei der Heilsarmee

Die Heilsarmee Schweiz hat eines ihrer Rechenzentren erfolgreich ins Colobern Süd ausgelagert.

Im unteren Kirchenfeld, zwischen Helvetiaplatz und Kirchenfeldstrasse, befinden sich ausschliesslich öffentliche Gebäude – Museen, Nationalbibliothek und Gymnasium. Die Objekte Nationalbibliothek, naturhistorisches Museum und Museum für Kommunikation sind heute bereits in einem kleinen Wärmeverbund zusammengeschlossen. Energie Wasser Bern setzte sich dafür ein, anstelle von Holz ein Projekt mit Mitteltemperaturfernwärme zu realisieren.

Ausgangslage

Die umfangreichen An- und Umbauten der Nationalbibliothek in Bern waren 2009 ab­geschlossen. Einzig die alte Heizzentrale war unangetastet geblieben; dort standen zwei Öl-/Gas-Wärmeerzeuger aus dem Jahr 1995 mit einer Leistung von 2,7 MW. Die Heizzentrale versorgt neben der Nationalbib­liothek vier weitere Gebäude in der Nähe – drei des Bundes und ein Fremdbezüger –, die den Wärmeverbund Kirchenfeld bilden. Das Heizsystem sollte nun auf einen zeit­gemässen, nachhaltigen Stand gebracht werden und weniger CO2 ausstossen. Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) prüfte den Einbau eines Blockheiz­kraftwerks und einer Holzschnitzelfeuerung. Parallel dazu unterbreitete Energie Wasser Bern (ewb) ein Angebot, die Heizzentrale an das Fernwärmenetz der Stadt Bern anzu­schliessen. Dies, obwohl Fernwärme jenseits der Aare einen bisherigen Grundsatz von ewb brach.

Das Projekt