DampfturbineundBlockheizkraftwerk

Weit über 70 % des weltweit produzierten elektrischen Stroms entsteht über die Umwandlung von Wärme mit einer Dampfturbine. Die Dampfturbine nutzt die Bewegungs- und Druck-Energie von Wasserdampf, um über einen Generator Wechselstrom zu erzeugen.

Die Wärme (aus Verbrennung, Erdwärme, atomarem Zerfall, Sonne usw.) bringt Wasser zum Sieden. Durch die Änderung des Aggregatszustandes entsteht im Dampfkessel ein Überdruck. Die Kraft dieses Drucks wird über eine Dampfturbine in mechanische Arbeit umgewandelt. Die Drehbewegung treibt einen Stromgenerator an. Nach dem Durchlaufen der Turbine muss der Dampf abgekühlt und zu Wasser auskondensiert werden. Das dazu benötigte Kühlwasser wird entweder einem Fluss entnommen oder in einem Kreislauf über einen Kühlturm geführt. Über eine Pumpe gelangt das Wasser wieder zur Wärmequelle zurück. Mit modernen Dampfturbinen kann in einem Dampfkraftwerk ein Wirkungsgrad von bis zu 45 % erreicht werden.

Blockheizkraftwerk

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW), auch Wärme-Kraft-Kopplungsmaschine oder einfach Heizkraftwerk genannt, nutzt zusätzlich die Abwärme, die der Wasserdampf beim Auskondensieren abgibt, um ein Gebäude zu heizen. Durch die Kombination von Strom- und Wärme-Produktion werden Wirkungsgrade von über 90% erreicht, was sich ökologisch und auch finanziell spürbar auszahlt.

 

PrinzipeinesBlockheizkraftwerks
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Heute beträgt der Wasserverbrauch in der Stadt Bern pro Person und Tag rund 350 Liter.
Was ist eigentlich Strom? Die Natur stellt uns in grosser Menge Energie zur Verfügung, etwa durch Wasserkraft, Wind, Sonnenlicht, Erdöl oder Holz.

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