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Nicht erneuerbare Energien sind einerseits fossile (Erdöl, Kohle, Erdgas) und andererseits atomare (Uran) Primärenergieträger. Mit mehr als 85 % machen sie den weitaus grössten Teil der weltweiten Energieproduktion aus. Sie sind sehr flexibel, vielseitig und ortsunabhängig einsetzbar und ausserdem relativ günstig. Ihr grösster Vorteil gegenüber anderen Energieformen besteht darin, dass diese Energieträger optimal gespeichert und je nach Bedarf schnell in Nutzenergie umgewandelt werden können. Diese Energieträger garantieren somit eine hohe Versorgungssicherheit – allerdings zum Preis der Abhängigkeit von Rohstoffen aus dem Ausland.
Erneuerbare Energien stammen aus erneuerbaren Quellen und sind nach menschlichen Massstäben unerschöpflich. Ihre Ressourcen sind unbegrenzt – ganz im Gegensatz zu den fossilen oder atomaren Energieträgern. Erneuerbare Energien werden genutzt, indem Energie aus den in der Umwelt stattfindenden Prozessen abgezweigt und der technischen Verwendung zugeführt wird.
Unter neuen erneuerbaren Energien verstehen wir Energieträger, die dank neuer Technologien genutzt werden können. So wird mit Hilfe relativ junger Technik die Energie aus Sonne, Wind, Umgebungswärme, Biomasse und Wasser in Nutzenergie umgewandelt. Wie die erneuerbaren Energien stammen auch diese aus unerschöpflichen oder erneuerbaren Quellen. Abgesehen von der grauen Energie, die für den Bau der Anlagen benötigt wird, sind sie CO2-neutral.










