Energie Wasser Bern
Claudia Kohlschütter
Leiterin Kommunikation
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Am 28. November entschieden sich die Stadtbernerinnen und Stadtberner für den Atomausstieg 2039. Energie Wasser Bern ist erfreut darüber, dass der Volksentscheid zugunsten dieses umsetzbaren und bezahlbaren Mittelwegs ausfiel.
Die Stadt Bern und Energie Wasser Bern planen den Ausstieg aus der Atomenergie per 2039. Die Initiative «EnergieWendeBern» verlangt, den Ausstieg bereits 2030 zu vollziehen. Dasselbe Ziel mit neun Jahren weniger Zeit für die Umsetzung. Der frühe Atomausstieg 2030 würde 351 Millionen Franken kosten. Geld, das Energie Wasser Bern, der Stadt Bern und letztlich dem Steuerzahler fehlt.
Energie Wasser Bern setzt schon lange auf erneuerbare Energien und baut die Stromproduktion um. Die Kehrichtverwertungsanlage Forsthaus wird ab 2013 die Stadt mit 360 Gigawattstunden Strom versorgen. Wasserkraft gehört seit jeher zum Portfolio. Die Solarenergie treibt das Unternehmen stetig voran, ebenso wie die Windenergie. Mit Förderprogrammen, Energieberatung und Sparkampagnen setzt es sich dafür ein, den Strombedarf zu senken. Die langfristige Planung belegt, dass Energie Wasser Bern den Ausstieg 2039 schafft.
2039 läuft die Beteiligung von Energie Wasser Bern am Atomkraftwerk Gösgen aus. Diesen Zeitpunkt will das Unternehmen zum Atomausstieg nutzen. Steigt es bereits 2030 aus, also neun Jahre früher, verliert es 351 Millionen Franken, die das Unternehmen bis dahin mit dem günstigen Strom verdient. Dieses Geld soll aber den Umstieg auf die erneuerbaren Energien finanzieren. Gleichzeitig müsste Energie Wasser Bern den Umbau der Produktion noch beschleunigen und Strom am Markt einkaufen, um die Versorgung sicherzustellen. Dies würde erschweren, dass das Unternehmen die Stromproduktion geordnet auf erneuerbare Energien umstellen und den Atomausstieg aus eigener Kraft schaffen kann. Der Unternehmenswert würde dadurch sinken und als Folge davon wäre Energie Wasser Bern nicht mehr in der Lage, die jährlich rund 40 Millionen Franken ordentlichen Gewinn an die Stadt abzuliefern. Das Geld fehlt damit auch dem Steuerzahler.







