26.01.2012
EBM und ewb forcieren die Produktion von Strom aus Wind-, Kleinwasser- und Sonnenkraft. Dazu haben die beiden Energieversorger zusammen mit Aravis die Aktiengesellschaft «leading swiss renewables AG» lanciert. Das neue Unternehmen soll sich mittelfristig als führender Produzent und Betreiber von erneuerbaren Energien entwickeln und sich als solcher in diesem Markt etablieren.
Die Nordwestschweizer Energieversorgerin EBM mit Sitz in Münchenstein und das für die Stadt Bern zuständige Energieversorgungsunternehmen Energie Wasser Bern (ewb) verfolgen beide das Ziel, ihre Stromversorgung zukünftig auf erneuerbaren Energien abzustützen. Hierzu werden der Neubau und der Betrieb von entsprechenden Produktionskapazitäten im In- und Ausland nochmals massiv forciert. Hinsichtlich Versorgungssicherheit, Risiko, Geographie und Rentabilität setzen beide Unternehmen auf einen gut diversifizierten und ausgewogenen Mix. Um die Investitionsstrategie längerfristig abzusichern, haben beide Unternehmen zusammen mit Aravis die Aktiengesellschaft «leading swiss renewables AG» ins Leben gerufen. Die Gesellschaft hat den Auftrag, mittelfristig in Europa ein nachhaltiges, diversifiziertes Portfolio von Produktionsanlagen für erneuerbare Energien aufzubauen. Dazu ist sie mit einem Eigenkapital von rund 100 Mio. Euro ausgestattet. Daran beteiligt sind die EBM mit 65 Mio. Euro und die ewb mit 35 Mio. Euro. Da mit können im Bereich der erneuerbaren Energien Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 200 Mio. Euro realisiert werden. Die gesamte installierte Leistung soll in einer ersten Phase über 100 Megawatt (MW) betragen. Die Gesellschaft hat Aravis für die Umsetzung der Strategie als Investitionsberater mandatiert. Aravis hat über die letzten Jahre einen beachtlichen Leistungsausweis als umsetzungsstarker Partner im Bereich der erneuerbaren Energien aufgebaut.
Der Fokus von «leading swiss renewables AG» liegt mehrheitlich auf der Windenergie. In zahlreichen Ländern Europas gibt es einen aktiven Markt für Windkraftprojekte. Die Technologie ist erprobt, die Entwicklung allerdings noch lange nicht abgeschlossen. Neben der Windkraft soll das Portfolio auch mit Kleinwasserkraftwerken und Photovoltaikanlagen ergänzt werden. Zielgebiete sind Deutschland, die Benelux-Staaten, Frankreich, Italien, Schweiz, Skandinavien und Spanien. EBM und Aravis haben bereits erfolgreich Kraftwerksprojekte realisiert, wie den 42 MW Windpark in Spanien und die 6 MW Photovoltaikanlagen in Italien. Es hat sich gezeigt, dass Aravis neben einem ausgeprägten Branchen- und Finanzwissen auch über sehr gute Kenntnisse der lokalen, länderspezifischen Gegebenheiten verfügt.
Mit diesem jüngsten und starken Engagement verfolgen EBM und ewb im Rahmen ihrer Versorgungsstrategien konsequent den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Beide Unternehmen zeigen damit deutlich auf, dass sie ihre bisherigen, klassischen Energiemixe nicht einfach mittels Zertifikaten Grün waschen, sondern die geplante Energiewende durch handfeste, neu gebaute Kraftwerke absichern. Sowohl EBM und ewb nutzen im Zuge der Liberalisierung der Strommärkte die sich aktuell bietenden Chancen, um neue Produktionsquellen für die langfristige Energieversorgung zu sichern und dabei gleichzeitig dem Bedürfnis der Kunden nach umweltfreundlich produzierten Energien gerecht zu werden.




