SolaranlageArenaThun
BaubeginndergrösstenFotovoltaik-Anlage
imBernerOberland

09.06.2011

Auf dem Dach des neuen Fussballstadions Arena Thun und auf dem danebenliegenden Einkaufszentrum wurde mit dem Bau der grössten Fotovoltaik-Anlage im Berner Oberland begonnen. 3'588 Module werden auf 5'721 Quadratmetern den Jahres-Strombedarf von rund 182 Haushalten produzieren.

Energie Wasser Bern, Energie Thun AG und die AWG Solar GmbH haben zusammen die Thun Solar AG gegründet, um die beiden Solaranlagen auf dem Stadion und dem Einkaufszentrum zu bauen und zu betreiben. Die Anlage setze energiepolitische Zeichen, sagte Fabian Bärlocher, Verwaltungsratspräsident der Thun Solar AG bei Baubeginn der Anlagen. Auch Michael Gruber, Direktor der Energie Thun AG ist froh: „ Die Energie Thun AG will den Anteil der Eigenproduktion am verkauften Strom steigern. Dazu passt die Beteiligung an dieser Vorzeigeanlage in Thun sehr gut."

«WirhabendasmodernsteFussballstadionderSchweiz»

Auch Initiator Peter Stutz, Inhaber der Solarenergie-Unternehmens Alles wird gut Solar GmbH in Thun und Miteigentümer der neuen Anlage zeigt sich zufrieden. „In Thun haben alle Partner am gleichen Strick gezogen, mit dem Ziel, im Sommer 2011 die grösste Fotovoltaik-Anlage im Berner Oberland in Betrieb zu nehmen.“ Dazu gehört die Genossenschaft Fussballstadion Thun Süd als Eigentümerin des Stadions, deren Präsident Carlos Reinhard sagt: „Wir haben das modernste Fussballstadion der Schweiz, und das nun auch noch mit einer grossen Solaranlage." Auch die Liegenschaften Betriebs AG (LIB AG) in Zürich als Eigentümerin des Einkaufszentrums unterstützte die Vorhaben.

17ProzentWirkungsgradund817MWhJahresproduktion

Die beiden Solaranlagen der Thun Solar AG weisen eine Spitzenleistung von 850 Kilowatt auf und liefern im Normalfall 817 Megawattstunden Strom pro Jahr. Damit kann der Strombedarf von rund 182 Haushalten gedeckt werden. Verwendet werden monokristalline Siliziumzellen mit einem Wirkungsgrad von 17 Prozent. Anfang Juni 2011 konnte nun mit dem Bau begonnen werden. Die Solaranlagen sollen im September in Betrieb gehen.

Fotos: Peter Stutz

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