03.05.2011
Das Handels- und Engineeringunternehmen Roschi Rohde & Schwarz AG aus Ittigen hat den 5. Berner Energiepreis gewonnen. Die Jury belohnt damit, dass das Unternehmen umweltbewusstes Handeln als Führungsaufgabe versteht und die Mitarbeitenden dazu motiviert.
Die Roschi Rohde & Schwarz AG aus Ittigen gehört zu den führenden Handels- und Engineeringunternehmen im Bereich Kommunikations- und Messtechnik in der Schweiz. 1948 in Bern als Einzelfirma gegründet, ist das Unternehmen heute international tätig. Der bewusste Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen geniesst dabei einen hohen Stellenwert und wird als Führungs-aufgabe verstanden. Dementsprechend umfassend sind laut der Jury des Berner Energiepreises die umgesetzten Massnahmen auf allen Ebenen. Seit 2003 ist das Unternehmen nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert.
Bei ihrem Engagement für Nachhaltigkeit setzt die Roschi Rohde & Schwarz AG auf Transparenz: Umweltschutzmassnahmen werden im Management-Handbuch sowie im Jahresbericht kommuniziert und sind Teil des Marketing-konzepts. Das Handbuch «50 Tipps für eine bessere Welt» sensibilisiert die Mitarbeitenden für energetische Fragen. Wegen der globalen Geschäftstätigkeit fällt insbesondere die Wahl der Transportmittel ins Gewicht. Bei Roschi Rohde & Schwarz lautet die Devise: Zug vor Auto vor Flug. Weiter bezieht das Unternehmen nach «naturemade star» zertifizierten Ökostrom und beteiligt sich an der Klimaplattform der Wirtschaft. Aus Sicht der Jury beweist die Roschi Rohde & Schwarz AG, dass sich umweltbewusstes Verhalten und geschäft-licher Erfolg keineswegs behindern müssen – gerade wegen der Freiwilligkeit der getroffenen Massnahmen.
Die Verleihung des 5. Berner Energiepreises fand gestern Montagabend wie immer am traditionellen Networking-Anlass «Energievision» von Energie Wasser Bern statt, dieses Jahr im Rahmen der Frühlingsmesse BEA. Die Roschi Rohde & Schwarz AG darf sich als Gewinnerin nicht nur über eine Holzstatue des Berner Künstlers Urs-P. Twellmann und das Preisgeld von 20‘000 Franken freuen. Zusätzlich stellen verschiedene Kommunikationsmassnahmen ihr Engagement der Öffentlichkeit vor. Dadurch sollen andere Unternehmen und Institutionen motiviert werden, ebenfalls Aktivitäten für mehr Energieeffizienz zu realisieren und stärker auf erneuerbare Energien zu setzen.






