08.01.2009
Auch 2009 können Berner Hauseigentümer von Förderbeiträgen aus dem Ökofonds von Energie Wasser Bern profitieren. Die Fondskommission hat die Förderprogramme für Wärmepumpen, Sonnenkollektoren und Fotovoltaikanlagen wegen des grossen Erfolgs ein weiteres Mal verlängert.
Im Herbst 2005 hat Energie Wasser Bern die beiden Förderprogramme für Wärmepumpen und für Sonnenkollektoren zur Wassererwärmung lanciert. Dank des anhaltend grossen Erfolgs wurden sie seither immer wieder verlängert. 2008 sprach die Ökofondskommission Beiträge an 52 Wärmepumpen (2007: 41) und an 97 Kollektoranlagen (2007: 64).
Noch länger – nämlich bereits seit 2004 – existiert das Förderprogramm für Fotovoltaikanlagen, welche mit Sonnenenergie Strom produzieren. Wegen der relativ hohen Investition von rund 50'000 Franken für eine durchschnittliche Anlage (5 Kilowatt Spitzenleistung, ca. 5'000 Kilowattstunden Stromproduktion pro Jahr) wurde dieses Förderprogramm in der Vergangenheit etwas weniger rege genutzt als die zwei anderen. Im Jahr 2008 hingegen war auch das Interesse an Fotovoltaikanlagen gross: Die Ökofondskommission konnte Förderbeiträge an 39 Anlagen zusagen.
Zehn Prozent des Jahresgewinns, den Energie Wasser Bern an die Stadt Bern ausschüttet, fliessen in den Ökofonds. Damit werden erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der Region Bern gefördert. Gemäss Ökofonds-Verordnung können beispielsweise Wärmepumpen, Sonnenkollektoren, Anlagen zur Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung, Kleinwasserkraftwerke, Biogas- und Fotovoltaik-Anlagen sowie energieeffiziente Fahrzeuge unterstützt werden.






