13.02.2008
Energie Wasser Bern publiziert in den nächsten Tagen das Baugesuch für eine weitere Gasbetankungsanlage im Sandrain-Quartier. Diese zusätzliche Kapazität soll ermöglichen, dass BERNMOBIL die gesamte Gasbus-Flotte wie geplant betanken kann.
Im Herbst 2006 nahm Energie Wasser Bern die Gasbus-Betankungsanlage im Depot Eigerplatz von BERNMOBIL in Betrieb. Die aktuellen Sanierungsarbeiten haben gezeigt, dass die Kapazität der Betankungsanlage nicht ausreicht, um die aktuelle Gasbusflotte von 45 Fahrzeugen in der von BERNMOBIL vorgegebenen Zeit zu betanken. Zudem ist BERNMOBIL wegen der EURO 2008 und mehreren Baustellen darauf angewiesen, dass sämtliche Gasbusse jederzeit eingesetzt werden können. Deshalb sollen die Kapazität erhöht und die Verfügbarkeit der Betankung nochmals deutlich verbessert werden.
7-8 Busse pro Stunde betanken
Energie Wasser Bern hat nun beschlossen, auf dem ehemaligen Gaswerkareal im Sandrain-Quartier eine weitere Betankungsanlage zu erstellen. Mit dieser lassen sich 7-8 Busse pro Stunde betanken. Damit sich Energie Wasser Bern am Standort Eigerplatz voll auf die Wiederinbetriebnahme der Hauptanlage konzentrieren kann, wird die zusätzliche Kapazität nicht an diesem Standort geschaffen. Stattdessen soll sie im Gebiet unterhalb der Monbijoubrücke erstellt werden. Bisher war dort der Rohrleitungsbau von Energie Wasser Bern domiziliert, welcher zurzeit ins neue Technische Zentrum Holligen umzieht. Die nötigen Zuleitungen für Strom und Gas sind auf diesem Gelände mit geringem Aufwand möglich.
Betrieb bis Ende 2009
Da das Gaswerkareal demnächst neu genutzt werden soll, wird die Betankungsanlage voraussichtlich bis Ende 2009 dort betrieben. Sie ist so konzipiert, dass das Betankungsmodul umgesiedelt werden kann. Im Laufe der nächsten Monate erstellen Energie Wasser Bern und BERNMOBIL das künftige Betankungskonzept. Dieses wird zeigen, ob das Modul dereinst für die Anlage am Eigerplatz oder für eine redundante Tankstelle an einem anderen Standort genutzt wird. Die Kosten für die Betankungsanlage betragen rund 1,75 Millionen Franken und werden durch Energie Wasser Bern getragen. Das Baugesuch wird in den nächsten Tagen publiziert.




