Sonnenkollektorensetzensichdurch
VerlängerungvonFörderprogrammenausdemÖkofonds

22.01.2008

Energie Wasser Bern führt 2008 die Förderprogramme für Sonnenkollektoren, Wärmepumpen sowie energieeffiziente Beleuchtungsanlagen und Haushalt­geräte weiter. Finanziert werden sie aus dem Ökofonds.

Im vergangenen Jahr wurde vor allem das Förderprogramm für Sonnenkollektoren zur Wassererwärmung rege genutzt. Beachtliche 64 Anlagen wurden mit Förderbeiträgen unterstützt, mehr als doppelt so viele wie 2006. Etliche Liegenschaftsbesitzer haben inzwischen erkannt, dass sich Sonnen­kollek­toren ideal als umweltschonende Ergän­zung zu einer Öl- oder Gasheizung eignen. Über das ganze Jahr gese­hen kann die Sonne bis zu zwei Dritteln der benö­tigten Energie fürs Brauch­warmwasser eines Haus­haltes beitragen. Das nun ver­längerte Förderprogramm gilt fürs gesamte Gas­versorgungs­gebiet von Energie Wasser Bern, also für die Stadt Bern und 11 Gemein­den der Region.

 

Wärmepumpen ersetzen Ölheizungen

Weiterhin beliebt ist auch das Förderprogramm für Wärmepumpen, welches für Liegen­schaften in der Stadt Bern gilt. 2007 erhielten 40 Anlagen aus dem Ökofonds Förderbeiträge. Sie ersetzen fast ausnahmslos alte Öl­hei­zungen. Alle seit 2005 geförderten Anlagen zusammen sparen pro Jahr mittler­weile mehr als 3 Millionen Kilowattstunden (kWh) fossiler Energie und 900 Tonnen Kohlendioxid (CO2) ein. Bei neuen Gebäuden ist die Wärmepumpe heute die belieb­teste Heiztechnologie und hat damit die Ölheizung abgelöst. Eine weitere Förderung bei Neubauten ist nicht mehr nötig. Darum gilt das Förderprogramm 2008 aus­schliess­­lich für den Heizungsersatz bei bestehenden Liegen­schaften. Die Förder­beiträge von Energie Wasser Bern sind von der Energiebezugsfläche (beheizte Bruttogeschossfläche) abhängig. Überdimen­sionierte Heizungen erhalten also nicht höhere Förderbeiträge.

 

Energieeffiziente Haushaltgeräte und Beleuchtungsanlagen

Eine höhere Energieeffizienz bezwecken auch die Förderprogramme für Haushaltge­räte und Beleuchtungsanlagen. Bei ersterem beteiligt sich Energie Wasser Bern an dem Kaufpreis für neue, energieeffiziente Tumbler, Kühlschränke und Tiefkühler. Bei diesen Geräten ist das Potenzial zum Stromsparen besonders gross. Im Gegenzug verpflichten sich die Kundinnen und Kunden zum Bezug von Ökostrom. Das Förder­programm für die Erneuerung von Beleuchtungsanlagen richtet sich in erster Linie an Firmen und Verwal­tungen. Sie erhalten pro eingesparte Kilowattstunde Strom einen einmaligen Betrag von 20 Rappen an die Investitionskosten ihrer neuen Beleuchtung. Seit der Lancie­rung im Frühling 2007 wurden zehn sparsame Anlagen mit einem Förderbeitrag unter­stützt.

 

Solarstrom durch Einspeisevergütung gefördert

Vorläufig ausgesetzt wurde das Förderprogramm für Photovoltaikanlagen, welche aus Sonnenenergie Strom produzieren. Mit dem neuen Stromversorgungsgesetz und dem revidierten Energiegesetz wird nämlich auf Bundesebene die sogenannte kosten­decken­de Einspeise­ver­­gütung eingeführt. Sie fördert die Stromproduktion aus erneu­er­baren Energien und den Bau entsprechender Anlagen wie beispielsweise Photo­voltaikanlagen. Die Ökofondskommission wird über die Weiterfüh­rung des eigenen Förder­programms entscheiden, wenn die Details zur Einspeisever­gütung bekannt sind.

Informationen und Beratung für Kundinnen und Kunden:

Energieberatung von Energie Wasser Bern, Tel. 031 321 36 54

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