23.05.2008
Die kürzlich lancierte Ökostrom-Kampagne von Energie Wasser Bern sprach die Berner Bevölkerung an: Fast 800 Kundinnen und Kunden bestellten neu Ökostrom und unterstützten damit auch das WWF-Projekt «Smaragd». Stolze 16'000 Franken kamen so für den Artenschutz zusammen.
Wer Ökostrom bestellt, handelt auch im Interesse der nächsten Generationen. Darauf machte die im März lancierte Kampagne von Energie Wasser Bern aufmerksam. Die Sujets mit einheimischen Tierfamilien und dem Slogan «Berner Ökostrom. Für alle, die heute an morgen denken.» sprachen die Berner Bevölkerung offensichtlich an: Fast 770 Haushalte und immerhin 30 Firmenkunden bestellten Ökostrom als Vollbezug oder als Teilmenge. Zum Vergleich: Bei den Kampagnen der vergangenen Jahre waren jeweils zwischen 300 und 400 Antwortkarten eingegangen. Mit den neuen Bestellungen nimmt der Anteil Ökostrom im Berner Strommix um rund 500'000 kWh zu. Die grösste Bestellmenge entfällt auf das Produkt ewb.NATUR.Kraft Mix, welches aus 95% Wasserkraft und 5% Solarstrom besteht.
«Smaragd»-Gebiet Oberaargau profitiert
Mit ihrer Entscheidung für Ökostrom unterstützen die rund 800 Kundinnen und Kunden zusätzlich das Artenschutz-Projekt «Smaragd» des WWF. Ihm liess Energie Wasser Bern im Rahmen der Ökostrom-Kampagne nämlich 20 Franken pro Bestellung zukommen, insgesamt also 16'000 Franken. Das Projekt «Smaragd» schliesst unter Leitung des WWF Lücken beim Erhalt der Artenvielfalt in der Schweiz und ermöglicht zeitgemässe Schutzmassnahmen für Tiere und Pflanzen. Der Betrag von Energie Wasser Bern kommt vollumfänglich dem «Smaragd»-Gebiet Oberaargau zu Gute. Das Geld wird unter anderem dafür eingesetzt, der dortigen Biberpopulation weiterhin einen natürlichen Lebensraum zu bieten. Energie Wasser Bern führt im Herbst für die neuen Ökostromkundinnen und -kunden Nachtspaziergänge durch das «Smaragd»-Gebiet Oberaargau durch.




