EinsprachengegenbaulicheMassnahmen
Gasbus-BetankungsanlageamEigerplatz

25.10.2007

Die baulichen Massnahmen an der Gasbus-Betankungsanlage am Eigerplatz können nicht begonnen werden: Gegen das Vorhaben sind drei Einsprachen eingegangen. Energie Wasser Bern wird als Eigentümerin der Anlage nun das Gespräch mit den Einsprechenden suchen.

Als weiteres Sicherheitselement an der Gasbus-Betankungsanlage will Energie Wasser Bern ins Flachdach vier Öffnungen einbauen. Diese rechteckigen Luken sind gesamthaft 9m2 gross und mit einem Schalldämmungselement versehen, damit die Lärmemissionen entsprechend den Grenzwerten eingehalten werden. Die Öffnungen schaffen eine natürliche Belüftung des Kompressorraums. Falls es in der Kompres­sor­anlage zu einem Gasaustritt kommen sollte, kann das Gas durch die Öffnungen abgeführt werden und sich verflüchtigen. Zudem will Energie Wasser Bern rund 60 Prozent des Gasspeichers auf dem Dach demontieren. Die Verkleinerung wird durch die zusätzliche Betankungsanlage im Sandrainquartier möglich.

Diese baulichen Massnahmen erfordern eine Baubewilligung und wurden entspre­chend publiziert. Gegen das Vorhaben sind drei Einsprachen eingegangen. Begründet werden diese mit Sicherheitsbedenken und der befürchteten Lärmbelastung. Energie Wasser Bern wird mit den Einsprechenden das Gespräch suchen und ihnen aufzei­gen, dass die Massnahmen der Anlagensicherheit dienen. Sollte keine Einigung zustande kommen, ist das Bauinspektorat die erste Entscheidinstanz. Welche Auswir­kungen das Einsprachverfahren auf die Wiederinbetriebnahme der Betankungsanlage hat, ist zurzeit noch nicht absehbar.

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