02.05.2006
Eine Schadstelle an der Transport-Wasserleitung beim Bollwerk führte Ende Januar zu einem grösseren Wasseraustritt. Nach detaillierten Abklärungen hat sich Energie Wasser Bern entschieden, den gesamten Leitungsabschnitt zu sanieren. Um den Verkehr weniger stark zu behindern, finden die Arbeiten nur nachts statt.
Die Transport-Wasserleitung, welche beim Bollwerk im Boden verläuft, ist eine wichtige Ader der Berner Wasserversorgung. Gleichzeitig ist sie wegen des starken Verkehrs intensiven Belastungen ausgesetzt. Damit es nicht zu weiteren Schadstellen kommt, hat sich Energie Wasser Bern (ewb) entschieden, die Leitung auf dem Abschnitt Bollwerk 15-29 zu sanieren. Zur Anwendung kommt das so genannte Folien-Relining: In das bestehende Rohr wird eine stabile Folie eingelegt. Durch diese bewährte Technik kann eine offene Baustelle vermieden werden, was gerade bei stark befahrenen Strecken wie beim Bollwerk ein grosser Vorteil ist. Ganz ohne Öffnung des Strassenraums kommt zwar auch dieses Verfahren nicht aus, 7 kleine Rohrleitungsgräben genügen beim Bollwerk aber.
Tagsüber keine Verkehrsbehinderungen
Um den Verkehr – insbesondere die Fahrzeuge von BERNMOBIL – weniger zu behindern, finden die Bauarbeiten ausschliesslich nachts zwischen 20 Uhr und 5 Uhr statt. In Fahrtrichtung Schützenmatte/Lorrainebrücke wird der Verkehr ein- statt zweispurig geführt. Tagsüber sind die Rohrleitungsgräben mit Stahlplatten bedeckt, sodass der Verkehr normal fliessen kann. Damit die Anwohnerinnen und Anwohner am Wochenende nicht durch Baustellenlärm gestört werden, wird in den Nächten von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag jeweils nicht gearbeitet. Die Bauarbeiten dauern vom 8. Mai bis voraussichtlich Mitte Juni.




