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Zwischen Signau und Eggiwil liegt der Weiler Aeschau. Hier wurden 1927/1928 8 Schachtbrunnen erstellt. Sie ersetzten die aus dem Jahre 1906 stammenden ursprünglichen Fassungen. Das Fassungsgebiet von rund 400’000 Quadratmetern ist seit 1981 Schutzzone. Besitzer und Pächter aller auf diesem Terrain befindlichen Höfe müssen sich seither an die Schutzzonenregelung halten.
Das Emmentalwasser ist von ausgezeichneter Qualität und Reinheit. Humus, Sand, Kies und Schotterschichten im Untergrund filtern Niederschläge und Grundwasser in der Regel sehr wirksam. Bei starker Schneeschmelze oder wenn die Emme Hochwasser führt, kann es vorkommen, dass die zugelassenen Keimzahlen im Rohwasser vereinzelt leicht überschritten werden. Als Vorsichtsmassnahme wird deshalb dieses Wasser mit wenig Chlordioxid entkeimt. Somit erhalten wir eine tadellose Wasserqualität, die das betriebseigene Labor regelmässig kontrolliert.
Technische Daten Grundwasserfassung Emmental | |
|---|---|
Betriebsaufnahme: | 1906 |
Umbau: | 1928 |
Anzahl Schachtbrunnen: | 8 |
Wasserfassung/min: | 26'500 l |
Transportleitung: | 34 km |
Entgegen der landläufigen Meinung, fliesst Wasser sehr wohl auch den Berg hinauf. Und zwar dann, wenn der Zielort einer Leitung tiefer liegt als das Fassungsgebiet. Der Druck des nachfliessenden Wassers reicht aus, um eine Steigung zwischen Quelle und Ziel zu überwinden. Dies ist der Fall bei der 34 Kilometer langen Leitung von Signau nach Bern.
Am Waldrand des Mannenbergs in der Gemeinde Bolligen befinden sich die 5 unterirdischen Reservoirkammern, die das hereinströmende Emmentalwasser auffangen. Vier grosskalibrige Leitungen verbinden das Reservoir Mannenberg mit dem Stadtnetz. Die eine Leitung verläuft Richtung Wankdorf, die zweite Richtung Ostermundigen, die dritte Richtung Worblaufen/Tiefenau und die vierte Richtung Zollikofen-Mosseedorf-Urtenen.







