KraftwerkeMaggia

Die Wasserkraftanlage Maggia wurde in zwei Etappen errichtet: In den 1950er-Jahren wurde die Anlage „Maggia 1“ erbaut, zu der die Kraftwerke Sambuco, Peccia, Cavergno und Verbano gezählt werden. Sie verfügt über eine Konzessionsdauer bis zum Jahr 2035. In den 1960er-Jahren folgte die Anlage „Maggia 2“. Zu ihr zählen die Werkte Cavagnoli-Naret, Robiei und Bavona. Ihre Konzession wurde bis 2048 erteilt. 

Als bedeutendes Unternehmen auf dem Energiesektor im Tessin verwenden die Kraftwerke Maggia das Wasser aus den Einzugsgebieten der Maggia und des Brenno. Dabei nutzen sie das Gefälle zwischen dem Speicherbecken Gries (2386 m ü. M.) und dem Langensee (193 m ü. M.) zur Stromproduktion aus. In einem Umwälzwerk kann Wasser von einem unteren wieder in ein höher gelegenes Staubecken zurückgepumpt werden. Somit lässt es sich mehrmals zur Stromerzeugung nutzen. Mit diesem Verfahren kann dann am meisten Strom produziert werden, wenn die Nachfrage am grössten ist.

Mit 35 Wasserfassungen, 140 km Stollen und Druckleitungen, acht Becken, sechs Kraftwerken und einer installierten Gesamtleistung von 600’000 kW erzeugen die Kraftwerke Maggia jährlich 1’265 Gigawattstunden Strom.

Technische Daten

Typ:

Speicherkraftwerk, Pumpspeicherkraftwerk

Betriebsaufnahme:

1953

Installierte Leistung:

600'000 kW

Jahresproduktion:

1'265'000'000 kWh

Anteil Energie Wasser Bern:

61'000'000 kWh

Versorgung:

ca. 15'250 Haushalte

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