Broschüre Energie-zentrale als eBook anschauen Mehr
Für die geplanten Neubauten muss eine Waldfläche von 58'000 m2 gerodet werden. Gemäss Gesetz ist eine Rodung nur möglich, wenn entsprechende Ersatzmassnahmen ergriffen werden. Das Projekt Forsthaus West trägt diesen Anforderungen Rechnung.
In der Regel muss für gerodeten Wald in der näheren Umgebung gleich viel wieder aufgeforstet werden. In speziellen Fällen ist es möglich, die Ersatzaufforstung in einer anderen Gegend zu leisten oder Massnahmen zu Gunsten des Natur- und Heimatschutzes zu realisieren. Im Gemeindegebiet von Bern fehlen genügend grosse freie Areale für eine flächengleiche Ersatzaufforstung. Der Rodungsersatz für Forsthaus West wird deshalb zu einem Teil in der Region und nur zu einem Teil in der unmittelbaren Umgebung geleistet.
Über 50% der Rodungsfläche in Forsthaus West werden wieder aufgeforstet:
- Ersatzaufforstungen in Forsthaus West: 2'500 m2
- Ersatzaufforstungen beim Jordeweiher: 8'400 m2
- Ersatzaufforstungen in der Grundwasserschutzzone Stockeren (Kiesen): 23'300 m2
Die gesamte Fläche der Ersatzaufforstung beträgt: 34'200 m2
Einen Grossteil des Rodungsersatzes sind Aufforstungen im Gebiet der wichtigsten Trinkwasserfassungen des Wasserverbunds Region Bern AG in Kiesen. Diese Aufforstung trägt auch dazu bei, die Qualität des städtischen Trinkwassers zu verbessern. Sie dient damit ganz unmittelbar auch der Berner Bevölkerung.
Weitere Massnahmen zu Gunsten des Natur- und Landschaftschutzes werden beim Jordeweiher umgesetzt.
Insgesamt werden die Rodungsersatzmassnahmen einen höheren ökologischen Wert haben, als das zu rodende Waldstück in Forsthaus West. Das Rodungsersatzkonzept für Forsthaus West erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen und wird vom Kantonalen Amt für Wald (KAWA) und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) anerkannt.




