Unser Fernwärmenetz deckt das Gebiet zwischen vorderer Länggasse im Norden und Mattenhof im Süden, Weyermannshaus im Westen und Zytglogge im Osten ab.
80 Prozent des Energieinhaltes von Kehricht setzt die FWV in Nutzenergie um – ein ausserordentlich hoher thermischer Wirkungsgrad. Der energetische Gesamtwirkungsgrad liegt mit deutlich über 50 Prozent nahe am überhaupt erreichbaren Maximum.
Ein Vergleich mit Öl kann dies verdeutlichen: 4 Kilogramm Abfall geben gleich viel Wärme ab wie 1 Kilogramm Öl.
Da für die Erzeugung von Fernwärme drei Energieträger (Kehricht, Erdgas, Heizöl extra leicht) zur Verfügung stehen, kann von einer äusserst hohen Versorgungssicherheit ausgegangen werden. Reparaturen an den Fernwärmeinstallationen werden durch unsere Fachleute möglichst während Zeiten durchgeführt, in denen keine besonderen Anforderungen bezüglich Raumklima zu erwarten sind.
Die Fernwärmebezüge werden monatlich in Rechnung gestellt. Die Fernwärmerechnung setzt sich zusammen aus dem Leistungspreis und dem Arbeitspreis.
Der Leistungspreis ist ein vereinbarter Preis pro Kilowatt (kW) und Jahr. Je grösser das zu versorgende Gebäude ist, desto höher ist der zu entrichtende Leistungspreis. Pro Monat wird 1/12 des zu entrichtenden Leistungspreises verrechnet. Dieser Preis deckt die Investitionen in die Fernwärmeinstallationen ab, die wir vornehmen.
Der effektive Energieverbrauch in kWh wird über den Arbeitspreis verrechnet. Für die Sommermonate wird der Arbeitspreis tiefer angesetzt, um den Absatz von Fernwärme zu fördern.




